Nachdenkliches zu Weihnachten

helmut-1, Siebenbürgen, Samstag, 24.12.2016, 11:26 (vor 3367 Tagen) @ eastman3732 Views

Stimmt alles, jedes Wort. Wer da nicht ins Grübeln kommt, der lebt auf der geistigen Sonnenseite des Lebens. Ich habe auch so manche von dieser Sorte um mich herum. Sie wollen sich einfach nicht mit dem Dilemma auseinandersetzen, - finden alles im Lot, so wie es abläuft. Immer wieder bin ich am Rätseln, ob es einfach nur ignorante Dummheit ist, oder bewußte Vogel-Strauß-Politik.
Oftmals habe ich schon Voltaire hier zitiert, mit seinem Zitat:

Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.

Jemand wie ich, der sich intensiv mit der 1. Hälfte des vergangenen Jahrhunderts beschäftigt hat, um herauszufinden, was da genau war und wie es dazu kommen konnte, - immer finde ich die Parallelen zur heutigen Zeit und die Begründung dafür, warum alles damals so passieren konnte, wie es eben passiert ist. Denn es passiert heute genauso wie damals, - zuviele stecken einfach den Kopf in den Sand.

Es gibt einen Wiener mit jüdischen Wurzeln, er heißt Arik Brauer. Hat einen Kinderreim aufgearbeitet und in ein Lied eingebaut, das schon vor vielen Jahren bekannt wurde. Die Duplizität mit der heutigen Zeit ist schon erschreckend. Für denjenigen, der mit dem Wiener Dialekt zurechtkommt:

https://www.youtube.com/watch?v=hDeFYKmgePQ

Für die Region nördlich der Weißwurstgrenze dazu den geschriebenen Text:

http://lyrics.wikia.com/wiki/Arik_Brauer:Sein_K%C3%B6pferl_Im_Sand

Schon vor einigen Tagen habe ich mir da so meine Gedanken gemacht, die gehen in die ähnliche Richtung. Natürlich fließen da auch die Sichtweisen aus dem Südosten Europas mit ein, insbesonders aus Siebenbürgen. Hab das in einem anderen Forum veröffentlicht, mit dem Titel "Quo vadis, Deutschland" - man kann es dort nachlesen:

https://www.fischundfleisch.com/hellmut-1/quo-vadis-deutschland-29566


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