Wie lange und wie oft noch?

Falkenauge, Mittwoch, 21.12.2016, 13:59 (vor 3369 Tagen) @ nereus6972 Views

„Armes, unglückliches deutsches Vaterland! Welche Schande steht dir bevor, wenn du sie erträgst … . Welche Schmerzen, wenn du sie nicht erträgst! Nie ist ein Volk von seinen Machthabern grausamer verhöhnt worden. Nicht bloß, dass jene Bundestagsordonnanzen voraussetzen, wir ließen uns alles gefallenn … Wenn ihr aber auch mit Zuversicht auf knechtische Unterwürfigkeit rechnen durftet, so hattet ihr doch kein Recht, uns für Dummköpfe zu halten. …"

„Verlasst euch aber nicht auf Ohnmacht und Furcht von unserer Seite. Der verhüllte Mann der Zeit, … er steht vielleicht schon in eurer Nähe. … Habt ihr des Nachts nicht manchmal Träume, die euch vor den kleinsten windigsten Würmern warnen, die ihr des Tags zufällig kriechen gesehen? … Aber habt ihr gar keine Furcht, dass dem Narren mal all die Lasten zu schwer werden, und dass er … euch selber, aus Überspaß, mit dem kleinen Finger den Kopf eindrückt, so dass euer Hirn bis an die Sterne spritzt? . – Fürchtet euch nicht, ich scherze nur. Der große Narr (das deutsche Volk) bleibt euch untertänigst gehorsam, und wollen euch die kleinen Narren ein Leid zufügen, der große schlägt sie tot.“ (Heinrich Heine)


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