@siggi
Hallo Dieter,
bezüglich der Dunkelziffer: Man nimmt an, daß nach deutschem
Straftatbestand die meisten Vergewaltigungen im häuslichen Bereich
stattfinden, also auch im Bereich der Ehe.
Das scheint so zu sein und wohl auch unabhängig von der Religion?
natürlich eher Sache der Erziehung, wenn Jungen zu Machos erzogen werden und Mädchen, Frauen als minderwertig gelten, dann hat das Folgen.
Manche Religionen verstärken dies und andere weniger.
...ganz anders bei gläubigen, musl. Ehen. Denn hier stellt die Scharia
geradezu die Vergewaltigung der Ehefrau durch den Mann unter Schutz
bzw.
als Recht des Mannes ausdrücklich fest. Es wird aus zusätzlichen
Gründen
also nicht zur Anzeige kommen.
Persönlich gehe ich davon aus, daß in musl. Ehen die Vergewaltigung
(nach deutschem Recht) alltäglich ist. Dunkelziffer?
Ich finde, man sollte die Augen vor der gesamten Problematik nicht
verschließen. Sexuelle Gewalt gegen Frauen ist nämlich weltweit mit und
ohne Islam alltäglich.
Natürlich, wir hören oft genug von Beispielen in Indien. Das kathol. Brasilien ist auch nicht ohne.
Allerdings ist es im Islam doch so, daß die Frau per Gebot dem EheManne jederzeit sexuell zur Verfügung zu stehen hat, mit nur ganz wenigen Ausnahmen. Die Nötigung findet hier nicht vom Ehemann statt, sondern seitens der Ideologie/Religion. Die Nötigung beruht darauf, wenn die Frau nicht ihrem Mann huldigt indem sie ihren Körper zur Verfügung stellt, dann begeht sie eine Sünde. Es passiert also "einvernehmlicher Sex", da die Frau ansonsten "in die Hölle käme".
http://fra.europa.eu/de/press-release/2014/gewalt-gegen-frauen-sie-passiert-taglich-und...https://netzfrauen.org/2016/01/06/gewalt-frauen-alle-drei-minuten-ereignet-sich-deutsch...
http://derstandard.at/2000048183070/Gewalt-an-Frauen-Problembewusstsein-in-der-EU-nicht...
Daraus:
Häusliche Gewalt gegen Frauen. Auf die Frage, wie verbreitet häusliche
Gewalt gegen Frauen in ihrem Land ist, haben 54 Prozent der befragten
PortugiesInnen mit "sehr verbreitet" geantwortet.Anscheinend wirkt die islamische Besatzungszeit in Portugal diesbezüglich
in den Köpfen der Potugiesen bis heute nach.![]()
Portug. Männer sind Machos. Das Thema "häusliche Gewalt" hat in Portugisischen Medien ein breites Echo - incl. Staatsfernsehen.
In meinem ländlichen Umfeld ist es so, daß mir z.B. erzählt wird, daß der oder der kein guter Mensch ist, da er seine Frau schlagen würde. Daraus schließe ich, das Thema wird nicht schamhaft versteckt wie in Deutschland, sondern es findet eine rege Kommunikation darüber statt, einschl. dessen Verurteilung.
Von daher auch der hohe Prozentsatz bei den befragten Portugiesinnen.
Den Eindruck, dass in musl. Ehen die Frau quasi täglich vergewaltigt
wird, in anderen Ehen aber alles Bestens läuft, scheint mir doch etwas
oberflächlich zu sein.
Zumal man den Eidruck haben muss, dass du mit deiner persönlichen Sicht
der Dinge der Frau in der musl. Ehe das Ausleben der eigenen Sexualität
absprichst, da sie in deinen Augen offensichtlich nie freiwillig oder gar
aus eigenen Antrieb Sex haben möchte?
Wenn sie Glück hat, dann kann sie das. Nur, es hängt nicht von ihr ab, sondern vom Mann, was er zuläßt. Das ist der Unterschied. Es sei denn, sie ist dem Mann dermaßen überlegen, daß dieser trotz seiner Erziehung sich als Schoßhündchen erweist. Aber selbst dann kommt der Druck der Familie noch hinzu, und zwar auf beide, ihrer Rolle gerecht zu werden.
Gruß Dieter