Österreich Wahlen – auf zum letzten Gefecht

nereus, Freitag, 02.12.2016, 08:45 (vor 3388 Tagen)5568 Views

Da hier auch Österreicher mitlesen und mitschreiben und mal wieder ein spannendes Wochenende ansteht, wo ggf. erneut Putz von der EU-Burgmauer bröseln könnte – wenn nicht mehr [[zwinker]] – möchte ich auf die guten demokratischen Sitten des politischen Gegners verweisen.
Die, die sich über den unflätigen Trump echauffierten, haben, wenn es um eigene Interessen geht, weniger Skrupel den Bogen zu überspannen.
Man setzt noch immer auf die Dummheit der Leute.
Solche Aufkleber findet man jetzt in der Einkaufsmeile Wiens – soweit sie nicht schon wieder entfernt wurden.

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Quelle: http://fttr.at/wp-content/uploads/2016/11/faksimile.jpg

Bei der FPÖ vermutet man: ..den Dunstkreis jener dunkelgrünen AMS-Stammkundschaft“ hinter den Plakaten ..

Quelle: http://fttr.at/2016/11/30/schock-plakte-zieren-geschaefte-vor-bp-wahl-araberschuft-du-w...

Diese Kampagne wird natürlich gedanklich mit der „untilgbaren Schande“ verknüpft, die nicht vergehen will.

Experten prophezeien einen knappen Ausgang der Wahl zwischen den Kandidaten Norbert Hofer (FPÖ) und Alexander van der Bellen (Die Grünen). Während sich das Lager des freiheitlichen Kandidaten zurückhaltend gibt, verlieren die Unterstützer von Van der Bellen die Nerven.
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Den Startschuss gab das Wahlkampfteam Van der Bellens selbst. Auf der Facebook-Seite des Kandidaten wurde das Video-Statement einer 89-jährigen KZ-Überlebenden veröffentlicht. Eine Instrumentalisierung des Holocaust für politische Wahlen hatte es in Österreich bisher noch nicht gegeben.
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Es ist für viele überraschend, dass dieser Tabubruch nun ausgerechnet von den Grünen kommt.

Quelle: http://info-direkt.eu/2016/12/01/die-verzweifelten-methoden-der-vdb-unterstuetzer/

Das ist überhaupt nicht überraschend, weil schon Joschka Fischer Auschwitz für alles Mögliche instrumentalisierte.
Auch Alexandra Bader hat sich des Themas angenommen, berichtet darüber und verweist darauf, daß Leute auf den Quark reinfallen oder diesen willkommen für ihre Zwecke nutzen

Wie perfide die Strategie wirkt, zeigt eine Auswahl an Postings von Facebook und Twitter: „Strache und Hofer könnten mit einem Hakenkreuz und erhobenem rechtem Arm ins Fernsehstudio einmarschieren, und ihre Wähler würden es allen anderen in die Schuhe schieben: Hat doch ewas von einer Sekte.“ (Dobar L.) „Solche fiesen Methoden kennt man eher in Diktaturen, aber anscheinend ist es der FPÖ nicht tief genug, Ich dachte, die FPÖ ist schon im Keller angelangt, aber sie schafft es noch tiefer.“ (Josef H., der Bellen auch schon mal als „göttlichen Kandidaten“ angepriesen hat) „Alle Kräfte für den Sonntag bündeln, das darf nicht alltäglich werden (Laura Schoch von den Kinderfreunden und der Sozialistischen Jugend zum Foto von einem der Aufkleber, dazu die Hashtags #vdb #antifa)

Quelle: https://alexandrabader.wordpress.com/2016/12/01/mit-fakes-gegen-norbert-hofer/#more-16512

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Quelle: https://alexandrabader.files.wordpress.com/2016/11/lauderbachplakat.jpg

Das die FPÖ selbst dahintersteckt, darf man als zu weit hergeholt in Abrede stellen.
Wenn schon der einfache Fake schwer entlarvt werden kann, was sollte dann das doppelte Lottchen bringen?
Frau Bader berichtet dagegen über die lange Tradition der grünen Intrigen.

Unten sieht man ein Beispiel für schwarze Propaganda, wie es Anfang der 1990er Jahre in den Grünen eingesetzt wurde. Damals wurde eine steirische Bundeskongressdelegierte erfunden, weil ich als aus Graz stammende, in Wien lebende Grüne nicht unerheblich daran beteiligt war, im Frühjahr 1992 einen Parteisprecher Peter Pilz zu verhindern. „Marina Braun“ diffamierte mich in einem vor Unterstellungen strotzenden Schreiben, das psychologisch fein ausgearbeitet war, auf das ich aber anders als erwartet reagierte. Denn ich verbreitete es selbst auf verdeckte Weise, was in der Boltzmanngasse wohl einige Irritation hervorrief, da es „professionell“ war, ohne dass ich zu diesem Zeitpunkt aber bereits wusste, wer die wahren Gegner im Hinterhalt sind. Schließlich war ich immer wieder mit Heimtücke aus dem Hintergrund in den Grünen konfrontiert, konnte es aber gegen Jahresende 1992 bereits zuordnen.

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Quelle: https://alexandrabader.files.wordpress.com/2016/11/marinabraun.jpg

Aufgrund dieser Erfahrungen interessiere ich mich seither für Sicherheitspolitik, für internationale Zusammenhänge und dafür, verdeckte Aktionen aufzudecken. Was als „Wahlbewegung“ für Van der Bellen verkauft wird, habe ich in etwa so erwartet, da ja die (schwachen) Kandidaten der Regierungsparteien nach dem ersten Wahlgang ausgeschieden sind. Deutlicher kann man den Charakter der „Bewegung“ aber kaum machen, als wenn man sich ansieht, wie ach so „kritische“ Menschen auf die offensichtlichsten Desinformationen hereinfallen.

Nach dem Skandal der letzten Präsidenten-Wahl sollten die Österreicher doch jetzt in der Lage sein, „das Problem“ endgültig zu lösen.

Macht es bitte auch für den großen Nachbarn im Norden.
WIR brauchen permanente Einschläge in unmittelbarer Nähe bevor WIR merken, daß WIR eigentlich nichts merken.

mfG
nereus


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