Das habe ich noch nicht verstanden

heller, Donnerstag, 24.11.2016, 12:21 (vor 3395 Tagen) @ Mephistopheles1207 Views

Der Godpreis besteht aus der Summe sämtlicher Energiekosten, die nötig
sind, eine bestimmte Menge von Gold zu erzeugen.

Das kann ich fast akzeptieren. Vielleicht gibt es noch Kosten, die nicht komplett energieabhänig sind, z.B. Gesundheit, Nachbarschaftsrechte, Macht, Zölle, ... Aber prinzipiell spielt der Energiepreis schon jetzt eine erhebliche Rolle.

Sinkt der Energiepreis pro KWh auf etwa 1/1000 des gegenwärtigen Preises,
dann folgt ihm der Goldpreis - wie auch der Preis aller anderen Waren.

... vermutlich nicht linear.
Außerdem wüsste ich gerne, was HEUTE, bei jetzigen Energiepreisen, die Atomumwandlung eines Kilo Goldes kostet. Also über welche Hausnummer von MWh sprichst Du?

Der Energiepreis ist wiederum nicht abhängig von der Menge der zur
Verfügung stehenden Energie - die ist zwar nicht unendlich, aber um
Größernordnungen mehr, als die Menschheit gegenwärtig benötigt -
sondern von der Temperatur, die sicher beherrscht werden kann.

Das verstehe ich nicht.
Sprichst Du von der Bruttomenge an Solarenergie? Oder von Erdwärme in 10 km Tiefe, von der es auch ziemlich viel gibt?
Oder ist es Kernfusion, die Du weiter unten nennst - die aber heute nicht zur Verfügung steht.

Diese Temperatur liegt gegenwärtig bei etwa 3.000K, was etwa 1.500K mehr
ist, als die antike Zivilisation beherrschte.
Das macht den wesentlichen Unterschied aus zwischen unserer Zivilisation
und der antiken Zivilisation.

Das hört sich etwas eindimensional an.

Sollte dieses Wissen, das etwa ab dem Jahr
1.800 erworben wurde, einmal verloren gehen, dann fallen wir unweigerlich
zurück auf einen Standard von vor dem Jahr 1800.

Spannende These. Aber das führt von meiner eigentlichen Frage weg...

Für die Anwendung der Kernfusion ist wohl die sichere Beherrschung von
Temperaturen um 100.000K erforderlich.

Das ist kein Pappenstiel.
Ab welchem Jahr, schätzt Du, wird also Kernfusion alle unsere Energieprobleme lösen?

Und nochmal: Ich habe - sagen wir mal - einen Anlagehorizont von 10-20 Jahren. Da rechne ich noch nicht mit Kernfusion mit konkurrenzfähigen Energiekosten gegenüber Windenergie.

Und wenn Energie dann schlussendlich nichts mehr kostet, dann spielen eben die oben genannten anderen Kosten die erste Geige. Und da könnte ich mir erst recht vorstellen, dass in Relation zu anderen Materialien oder Gütern, Gold gar nicht so schlecht dastehen würde.
Oder ist Gold das Abfallprodukt der Kernfusion?
In dem Fall würde ich auf Silber umsteigen [[freude]]

Ungläubig, aber durchaus lernwillig grüßend
Heller


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