Mit (kalter) Kernfusion oder ohne?

Mephistopheles, Datschiburg, Donnerstag, 24.11.2016, 11:31 (vor 3394 Tagen) @ heller1374 Views

Nach meinem Verständnis dürfte es billiger sein, ein Kilo DNS
herzustellen als ein Kilo Gold. Denn DNS-Umwandlung geht mit normalen (wenn
auch komplexen) biochemischen Reaktionen.
Bei Umwandlungen von einem Element in ein anderes reden wir über massiven
Energieaufwand (schätze mal so in der Gegend einer Atombombe pro Kilo).

Also: Ist Deine Aussage der Fassnacht geschuldet, oder lerne ich heute was
Entscheidendes dazu?

Ja.
Du kannst dazulernen, dass auch der Goldpreis letzten Endes nichts anderes ist als ein Energiepreis.
Der Godpreis besteht aus der Summe sämtlicher Energiekosten, die nötig sind, eine bestimmte Menge von God zu erzeugen.

Sinkt der Energiepreis pro KWh auf etwa 1/1000 des gegenwärtigen Preises, dann folgt ihm der Goldpreis - wie auch der Preis aller anderen Waren.

Der Energiepreis ist wiederum nicht abhängig von der Menge der zur Verfügung stehenden Energie - die ist zwar nicht unendlich, aber um Größernordnungen mehr, als die Menschheit gegenwärtig benötigt - sondern von der Temperatur, die sicher beherrscht werden kann.

Diese Temperatur liegt gegenwärtig bei etwa 3.000K, was etwa 1.500K mehr ist, als die antike Zivilisation beherrschte.
Das macht den wesentlichen Unterschied aus zwischen unserer Zivilisation und der antiken Zivilisation. Sollte dieses Wissen, das etwa ab dem Jahr 1.800 erworben wurde, einmal verloren gehen, dann fallen wir unweigerlich zurück auf einen Standard von vor dem Jahr 1800.

Für die Anwendung der Kernfusion ist wohl die sichere Beherrschung von Temperaturen um 100.000K erforderlich.


Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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