Wolff will die Krankheit von seinem Patienten befreien …

Nico, Freitag, 11.11.2016, 20:57 (vor 3454 Tagen) @ nemo1947 Views

… aber leider nicht umgekehrt.

Zum Interview auf RT Deutsch (6 Minuten)

Hört sich ja alles sehr klug an was Wolff so zu erzählen weiß, allerdings bekommen wir den Patienten auch kaum damit gesund, dass wir seine Krankheit pflegen. Genau diese Aufgabe hätte Trump aber zu erfüllen, wenn er sich von Wolff beraten ließe.

Wolff hat ja bereits unlogisch begonnen, dass nämlich angeblich ganz schwierige Zeiten auf Amerika zukommen würden, weil Trump seine Versprechen nicht halten können wird. Würden also bessere Zeiten zu prognostizieren sein, wenn Trump diese Versprechen nicht gegeben hätte?!

Weiter spricht Wolff von einem "sinkenden Schiff" und dem "Niedergang der USA". Was soll man sich darunter nun vorstellen? Sicher werden die USA weder im Atlantik, noch im Pazifik versinken. Alles was nun danieder geht ist zunächst einmal die Krankheit, welche Wolff aber mit dem Patienten verwechselt. Ob diese Krankheit aber den Patienten mit in die Tiefe reißen wird, hängt nur davon ab, ob Trump seine Versprechen halten wird. Wenn nicht Trump, sondern Wolff diese Versprechen gegeben hätte, dann wüssten wir nun sicher, dass es leere Versprechen waren. Bei Trump können wir aber sehr wohl weiter hoffen, dass er die Krankheit beseitigt, ohne sie etwa für den Patienten zu halten.

Und nur in Wolff‘s Krankheit mit Patienten verwechselnden Weltbild, muss Trump die Probleme auf andere Länder abschieben, weshalb jetzt auch auf Deutschland gaaaaaannnz schwere Zeiten zukommen würden. Was aber hat das alles jetzt eigentlich noch mit der Person Trump‘s und seiner Präsidentschaft zu tun?

Auch im folgenden bleibt Wolff in seinen festgefahrenen Anschauungen stecken, und zeigt so auch nirgends auf, welche Politik denn zu einer Heilung führen würde. Damit erübrigt es sich auch noch auf weitere seiner Punkte einzugehen. Höchstens hätte mich vielleicht noch das „unendlich viele Geld“ interessiert, welches Wolff‘s Auskünften zufolge gerade erst „gedruckt“ wurde, noch dazu um das Finanzsystem zu stützen. Ja warum haben die USA mit diesem unendlich vielen Geld nicht gleich noch ihre Schulden bezahlt, sondern nur noch viel mehr gemacht? Mir ist aufgefallen, dass auch @dottore in diesem Thread unterwegs ist, vielleicht kann er uns ja etwas darüber verraten?!

Mit Verlaub möchte ich doch bemerken, dass Wolff vom Geld rein gar nichts versteht. Hier wären wir aber bei dem eigentlichen Thema, nämlich der zu heilenden Krankheit. Jetzt würde es gelten, den US-amerikanischen Staatsstreich vom 23. Dezember 1913 – gemeint ist der Federal Reserve Act – endlich rückgängig zu machen. Dieser ist die Krankheit und alles andere sind nur Symptome. Wenn Trump den Amerikanern wirklich ihr Land zurückgeben will, dann gibt er ihnen zuvorderst ihr Recht auf ihr Geld zurück. Es wird sich zeigen, ob es dazu kommen wird, aber Wolff scheint uns wohl nur im alten System halten zu wollen, in jenem alten System, welches die Amerikaner aber soeben abgewählt haben.

[[herz]]

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... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...


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