"Das ist unabdingbar für einen funktionierenden Staat."
Da bist Du ähnlich pessimistisch wie Silke. Fakt ist aber, dass die Rente
bis heute IMMER gezahlt wurde und sich die Menschen darauf verlassen
konnten. Das ist unabdingbar für einen funktionierenden Staat. Kommt die
Rente nicht mehr, ist der Staat am Ende.
Das ist ein fataler Irrtum. Es gibt in der Geschichte unzählige Beispiele, in denen Staaten die Altersvorsorge den Abgabenpflichtigen selbst überliessen. Einzig die staatstragenden Organe müssen bei Laune gehalten werden.
BSP Thailand: Da gibt es eine Mickerrente, die gerade mal für den Reiskauf reicht. Für alles andere ist die Familie zuständig. So kann es bei uns natürlich auch kommen.
Eine Privatvorsorge ist m.E. nicht sicherer, wie aktuell das Problem mit
den privaten Lebensversicherungen zeigt. Kommen die Privaten in Schieflage,
ist möglicherweise die ganze Vorsorge futsch, wenn nicht doch am Ende der
Staat einspringt.
Das Stichwort ist "Gegenparteirisiko". Anlagen mit geringem Gegenparteirisiko sind zu bevorzugen. Die werden aber nicht beworben, weil für den Werbenden nicht gewinnträchtig.
Ein Land wie Deutschland kann es sich niemals leisten,
dass am Ende Millionen Betrogener auf der Straße sitzen und betteln gehen.
Das heißt natürlich nicht, dass das nicht so kommen kann.
Siehe oben.
Grüße
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** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **