Meine Idee dazu

mh-ing, Dienstag, 01.11.2016, 19:59 (vor 3415 Tagen) @ Lechbrucknersepp1457 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 01.11.2016, 20:04

Die Definition des Begriffs ist in Fachbüchern klar beschrieben. Letztlich ist es aber das Verhältnis aus Einnahmen und Ausgaben, welches sich bei Inflation nachteilig auswirkt. Der früher genutzte Begriff "Teuerung" ist wohl daher sinnvoller, weil der das tatsächliche Geschehen besser erfasst. Wenn wir mehr Geld erhalten, die Dinge teurer werden, haben wir keine Verteuerung, sondern leben wie bisher und können uns das leisten.
Wenn man aber die Ansparvermögen, Rentenansprüche usw. hier mit einpreisen will, ist das nur über theoretische Modellbildungen möglich und daher letztlich jedes Modell anfällig und unzureichend.

Daher wäre aus meiner Sicht es besser, das etwas anders aufzuziehen:
- Lebenskostenindex aus den in der Breite der Bevölkerung genutzten, lebensnotwendigen Produkte
- Konsumgüterindex aus den nicht essentiellen, aber genutzten Dingen (hochwertige TV, Urlaub, Auto ....)
- Wohnkostenindex (Mieten/Haus getrennt)

Für einen international verwertbaren Gesamtindex könnte man die Relation der Gesamtausgaben der jeweiligen Bereiche in Bezug auf die Gesamtsumme hernehmen, um dann einen etwas aussagekräftigeren Index zu erhalten.


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