Nix falsch gedacht
Ein Aktiendepot ist definitiv etwas ganz anderes als ein Eigenheim und
letzteres besitzt Qualitäten, die weit über den reinen "Marktwert"
hinaus
gehen. Der Vergleich ist daher in meinen Augen vollkommen unangebracht.
Hallo Papageno,
ein sehr interessanter Satz von Dir... ohne Ironie!
Nur die Div.-Erträge eines halbstarken Aktiendepots bezahlen locker die
Miete für eine "gehobene Wohnung"... ich brauche ja nicht so viel Wohnraum
für meinen kleinen Messi-Haushalt.
Ich brauche keinen großen Garten und 200 nutzlose Quadratmeter...
ökologisch auch höchst fragwürdig![]()
Meine Rede, nur du hast die entscheidenden Informationen.
Da ich nicht weiß, ob du Eigentümer oder Mieter bist, ob du Hypotheken bedienen musst oder nicht, kann ich das auch nicht schlussendlich beurteilen.
Wenn die Dividenden das Entscheidende sind, da sie deine Miete bezahlen, dann kann dir der möglicherweise kurzfristige Marktwertverlust einigermaßen egal sein.
Denn wenn die Dividenden stabil sind und die Dividendenrendite deiner Werte durch den Kursverlust steigt, kannst du dir sicher sein, dass die Kurswertverluste tatsächlich nur von kurzer Dauer sind - besonders im derzeitigen Zinsumfeld.
Aber auch hier gibt es natürlich Stellschrauben für das Finetuning:
Du kennst die Dividendentermine deiner Werte, daher könntest du bspw. Positionen in Werten, deren Dividendentermin nicht in den - sagen wir mal nächsten drei bis sechs Monaten liegt - verkaufen oder reduzieren und dann bei eingetretenen Kursverlusten irgendwann vor dem Dividendentermin wieder günstiger einsteigen/nachkaufen.
Dieses Vorgehen erspart dir dann die Kursverluste, erhält dir aber gleichzeitig den Cashflow.
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Wer ausländische Medien konsumieren muss um die Wahrheit zu erfahren, lebt entweder in Nord-Korea oder in DEUTSCHLAND (Ausnahmen bestätigen die Regel)
“Gold ist Geld und nichts anderes†J.P. Morgan, US-amerik. Unternehmer und Bankier (1837-1913)