Richtigstellung
Richtigsatellung: (
Ich meinte natürlich die Kernschmelze, die bei dem Reaktortyp von
1954
(Salzwasserreaktor) nicht möglich ist[/b]. Das allein wäre für mich
ein
Grund gewesen, diesen Typ vor 50 Jahren zu entwickeln. Ich möchte aber
niemanden einen neuen Reaktor schmackhaft machen. Ganz im Gegenteil.
Heute
wäre es sowieso zu spät.
Dieser Reaktortyp hat auch nichts mit Thorium zu tun.
Es kommt auf die Dichte des spaltbaren Materials an, ob eine
Kernschmelze
möglich ist oder nicht. In einem festen Brennstab ist diese Dichte
hoch
und eine Kernschmelze ist möglich.
Es kommt bei einer Kernschmelze lediglich auf die Schmelztemperatur des
Materials an, aus welchem der Reaktorkern besteht.
Die ist bei jedem Material unterschiedlich.
Und der Salzwasserreaktor erreicht diese Temperatur nie, die Stahl etc schmelzen könnte.
Die Frage ist lediglich, ob der radioaktive Zerfall, welcher zum
Freiwerden von Energie und damit zur Erhöhung der Temperatur im Kern
führt, jederzeit so moderiert werden kann, dass ein Schmelzen des
Reaktorkerns verhindert wird.
So viel ist mir als Nichtfachmann jedenfalls klar,
Der "Salzwasserreaktor", der nichts mit "Speisesalz" sondern eher mit "Uransalz" zu tun hat, ist schon vorher "moderiert", indem man die Menge des gelösten Spaltmaterials dosiert. Durch weniger Material vergrößert man den Abstand zwischen den spaltbaren Atomen. Ergo: die Wirkungsquerschnitte der Kernreaktion verringern sich auch. So kann man die maximale Temperatur vorher einstellen.
q. e. d.
In einem Salzwasserreaktor (hat nichts
mit flüssigem Salz zu tun) ist das spaltbare Material fein verteilt,
und
zwar mit so geringer Dichte, dass es niemals zur Kernschmelze kommen
kann.
Dies kann man ausrechnen, glauben oder auch nicht.
Politisieren möchte ich darüber nicht.
Gruß Mephistophees
Ich habe mir nur erlaubt, Ihre Worte zu korrigieren.
Niemand muss mir glauben. Es gibt ja sicherlich noch andere Quellen von Physikern.
--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
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Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen