Wie nicht vorhanden

Nico, Sonntag, 02.10.2016, 03:40 (vor 3441 Tagen) @ Rybezahl2167 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 02.10.2016, 14:10

Hallo,

manchmal habe ich den Eindruck, solche Monologe sind keine Vorträge,
sondern Hypnose-Sitzungen.

Ja, wenn du von „solchen Monologen“ sprichst, dann frage ich mich doch, welche Monologe du meinst, und ich hoffe doch, du meinst nicht ausgerechnet die Monologe, welche auf dich wie Hypnose-Sitzungen wirken. [[freude]]

Wie während einer Predigt werden die Argumente
mit Vergleichen, Metaphern und in neue Worte gekleidet wiederholt und
wiederholt. Man muss sich nur lange genug darauf konzentrieren und alles
andere ausblenden.
Beschwörung.

Das von dir, werter Rybezahl, Gesagte, werte ich also als deinen subjektiven Eindruck. Solches zu schildern ist legitim, und kann auch interessant sein. Dem kann ich nun aber nur entgegenhalten, dass ich nicht so empfinde. Mein Eindruck ist der, dass die Rede adäquat und sachlich verfasst wurde und keine besonderen Suggestionen verwendet wurden. Selbst hat der Redner wohl einen gewissen Pathos eingebracht, was aber im Hinblick auf den Inhalt, in einem nur subjektiv bestimmbaren rechten Maß gar nicht fehlen dürfte.

Einmal wird für die Germanen das Christentum vorgeschoben, dann die
darauf beruhenden Verwerfungen, dann wieder die Auswirkungen dessen auf die
Germanen. Das alles in ca. Minute 30. Und warum wikrt die ganze
Vortragsweise wie eine Rede aus dem Volksempfänger?
Jetzt denke ich, ich müsste mich in ein neues Weltbild hineindenken, um
den Vortrag und diese Rechtfertigung zu verstehen.

Was ich nun bei beiden, deutlich ablehnend formulierten Antworten nicht verstehe ist, dass der essenzielle Inhalt dieser Aufnahme als wie nicht vorhanden behandelt wird.

Es geht um die Entnazifizierung, welche so bezeichnet zunächst fälschlich auch als eine Säuberung des politischen Apparates verstanden werden könnte, und mit dem so gesetzten Label wohl auch so erscheinen sollte. Die hier besprochene Rede legt nun aber nahe, dass diese Maßnahme vielmehr als eine nach wie vor andauernde Psychologische Kriegsführung, zur Vernichtung des Deutschen Volkes zu betrachten ist. Einem kleineren Teil der deutschen, wie auch weltweiten Bevölkerung ist das dabei nicht einmal neu. Dem aber weit größerem Teil der Bevölkerung war genau dieses stets undenkbar.

Seit ca. einem Jahr ist dieser beabsichtigte Völkermord aber auf eine weise Sichtbar geworden, welche zumindest einem weiteren Teil der Bevölkerung das nur vermeintlich Undenkbare denkbar erscheinen lässt. Es ist das Verdienst des hier genannten Redners, die angebliche „Krise“ als das todbringende Finale eines seit langer Zeit in seiner Umsetzung befindlichen Plans aufzuzeigen. Ohne die Vorarbeit der Entnazifizierung hätte dieser Plan nicht das gegenwärtige Stadium erreichen können. Der Redner liefert im Rahmen seiner Expertise hierfür eine valide Begründung, und die Bedeutung dieser Inhalte braucht nicht weiter betont zu werden.

Eine Abwehr dieser Darstellung sollte handfest begründet sein, und solches wurde hier noch nicht hervorgebracht. Für suggestiv könnte man eher deinen eigenen Einspruch halten, „hypnotisierend“ wäre dann aber doch etwas übertrieben. [[zwinker]]

Gruß!

Schöne Grüße

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...


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