Schuld tötet

Nico, Samstag, 01.10.2016, 16:43 (vor 3441 Tagen)4572 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 02.10.2016, 17:24

Der Herr Rüdiger Hoffmann (ehemals Klasen) von staatenlos.info meint, aus dem Deutschen Grundgesetz den Auftrag an die Deutschen herauszulesen, dass diese sich zu entnazifizieren haben. Nur dieses wäre die Voraussetzung für die Freiheit Deutschlands, und damit auch der Freiheit der restlichen Welt.

Nun, wenn es um die Freiheit geht, dann schlucke ich zur Not auch mal die eine oder andere Kröte. Denn ich sehe mich als Pragmatiker und streite mich nicht um Worte, wenn es um die Sache geht. So sage ich mir, „wenn es das ist, was sie wollen, dann entnazifiziere ich mich auch noch mal“ - auch wenn ich nicht wirklich verstehe, warum ich dies zu tun hätte. Vielleicht sind wir aber auch alle etwas zu pragmatisch, und vielleicht ist überhaupt das erst unser Problem?! So oder so könnte man sich fragen, weshalb denn die Welt mit der Freiheit auf die Deutschen erst noch warten muss. Das obwohl Deutschland doch längst schon besiegt war?! Handelt es sich dabei also um eine notwendige Formalie positiven Rechts? Oder könnte dahinter gar ein fieser Trick verborgen liegen?

Was bedeutet eigentlich die Entnazifizierung? Nun, hier könnte auch ein Unterschied zwischen zweierlei Formen solch eines Vorgangs bestehen. Vielleicht hat Hoffmann‘s Entnazifizierung nichts mit dem zu tun, was von anderen unter genau diesem Begriff verstanden wird. Vielleicht wäre aber genau das einmal mehr nur zu pragmatisch gedacht?!

Nun hat ein mir bisher auch namentlich weiterhin unbekannter Redner die Frage der Entnazifizierung vor einen akademisch-psychologischen Hintergrund gestellt. Sein Vortrag ist niederschmetternd, wie kaum ein anderer zuvor. Schuld tötet! Der Verlust der Väterlichkeit …

https://www.youtube.com/watch?v=ckUvzPccQAY

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... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...


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