Also Gleichstrom (wenn er ordentlich geglättet wird) macht wesentlicher weniger "Elektrosmog" als Wechselstrom.

Griba, Dunkeldeutschland, Donnerstag, 29.09.2016, 15:58 (vor 3444 Tagen) @ aprilzi2307 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 29.09.2016, 16:04

Hi,

also soviel ich weiss, gibt es kein induziertes Feld nach aussen. Da die
Summe aller Stroeme gleich Null ist. Und jedes Kabel ist einzeln nach
aussen isoliert, also auch kein elektrisches Feld. Bei den Kabeln gibt es
das Problem, dass diese altern. Die Isolation altert, dann muss man das
Kabel austauschen.

Gruss

Er verursacht im Idealfall keine elektromagnetischen Wechselfelder (-> "Funkwellen/Strahlen") und, wenn beide Leiter nahe aneinander verlegt werden (wenn ich die Bilder aus der Zeitung richtig interpretiere), heben sich auch die Magnetfelder ab einem gewissen Abstand gegenseitig auf.
Probleme können nur entstehen, wenn der Gleichstrom nicht ausreichend geglättet wird oder plötzliche Lastwechsel auftreten, dadurch Oberwellen entstehen, die dann natürlicherweise elmag. Strahlung erzeugen.
Aber es gibt auch mechanische Probleme - beide Leiter ziehen sich "magisch" an ...

Seit dem Gleichstrom dank hochspannungstauglicher Elektronik umformbar geworden ist, ist er für die Fernübertragung das Mittel der Wahl - es fehlt halt nur an den für den allgemeinen Durchbruch der Technologie erforderlichen Investitionen (Strom ist derzeit einfach zu billig) ...

--
Beste Grüße

GRIBA


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