Digitales Heroin: Wie Bildschirme Kinder in psychotische Junkies verwandeln

tradi, Dienstag, 27.09.2016, 13:16 (vor 3446 Tagen)5053 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 27.09.2016, 13:20

Lesenswerter Beitrag

daraus:

Dr. Peter Whybrow, Leiter der Neurowissenschaft an der UCLA (Universität von Kalifornien, Los Angeles), nennt die Bildschirmgeräte „elektronisches Kokain“, die Chinesen sagen „digitales Heroin“. Tatsächlich nennt Dr. Andrew Doan, Leiter der Suchterforschung für den Pentagon und die US Navy, die Videospiele und Bildschirmtechnologie „digitale Drogen“.

Hat eine Person die Grenze zu totaler Sucht überschritten, egal ob Drogen, digital oder sonstiges, muss sie “entgiftet” werden, ansonsten wird keine Therapie helfen können. Bei Techniksucht hilft nur der totale Technik-Entzug; kein Computer, kein Smartphone, kein Tablet. Der totale Entzug bedeutet auch: kein Fernsehen. Dafür werden ungefähr sechs Wochen anberaumt – solange dauert es, bis das übererregte Nervensystem auf seine Ursprungsschaltung zurück gefahren werden kann. Das ist allerdings keine leichte Übung in unserer übertechnisierten Welt, wo Bildschirme allgegenwärtig sind. Man kann Drogen und Alkohol ausweichen, bei Techniksucht lauert die Versuchung überall.

Es gibt einen Grund, warum Technik-zurückhaltende Eltern meist Technik-Designer und Ingenieure sind. Steve Jobs war ein notorischer ‚wenig Technik’-Vater. Leitende Angestellte im Silicon Valley geben ihre Kinder in ‚keine-Technik’-Waldorfschulen. Google-Erfinder Sergey Brin und Larry Page besuchten ‚keine-Technik’-Montessorischulen, so auch die Gründer von Amazon, Jeff Bezos bzws. Wikipedia, Jimmy Wales.

https://netzfrauen.org/2016/09/18/das-ist-digitales-heroin-wie-bildschirme-kinder-in-ps...

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Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit
(Thomas Jefferson)


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