Wenn man nicht ausliefern will,
dann findet man schon eine bürokratische Hürde, um das zu vermeiden. Die Deutsche Börse könnte beispielsweise eine eigene Ausgabestelle für ihr Gold anbieten. Es wäre ein Einfaches, dem Kunden aufzuerlegen, ein Formular einzureichen und dann sein Gold zwei Bankarbeitstage später an irgendeinem Schalter abzuholen.
Die Frage bleibt, ist Xetra-Gold wirklich vollständig goldgedeckt oder sorgt man aus anderen Gründen vor?
Diese Angelegenheit könnte noch erhebliche steuerliche Nachteile mit sich bringen. Der BFH hat mal geurteilt, Xetra Gold sei hinsichtlich der Spekulationssteuer wie physisches Gold zu behandeln, da eine Auslieferungspflicht bestünde.
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Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.