Hab ja auch nicht behauptet, dass ich die Weisheit mit dem Löffel gefressen habe

helmut-1, Siebenbürgen, Freitag, 29.07.2016, 22:25 (vor 3498 Tagen) @ XERXES3138 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 30.07.2016, 13:26

Servus Xerxes,


in der Theorie liesst sich Dein Text schlüssig. Nur machst Du zunächst
den Fehler, von dem "Türken" zu sprechen.

Vielleicht hätte ich das mehr unter Anführungszeichen setzen sollen, um diese Problematik mehr herauszuheben. Dass ich sehr wohl in der Lage bin, zwischen dem Türken in Istanbul (mit westlicher Orientierung), dem Anatolier (wie Du es richtig nennst, mit asiatischer Prägung, - vielleicht besser gesagt, - orientalischer Prägung), dem Kurden und so manchen anderen Minderheiten, wie Jesiden, Armenier, usw. (soll ja auch Albaner dort geben) zu unterscheiden, - das müsste sich eigentlich aus dem Text ergeben.

Der Kardinalfehler, oder zumindest einer davon, war ja in Deutschland, diese Volksgruppen aufgrund des türkischen Passes alle über einen Kamm zu scheren. Deshalb mein provokativer Ausspruch "der Türke", der sich durch meinen ganzen Monolog zieht.

Ist ja bez. der Rumänen nicht anders. Da meint jeder, wenn man einen rumänischen Pass hat, dann ist man Rumäne. Dass es dabei Roma, Ungarn, Deutsche, Lipowener (= russisch stämmig), Bulgaren, Türken, und noch mehr gibt, die alle einen rumänischen Pass haben, - das kapiert Otto Normalo in Deutschland nicht.

Vor diesem Hintergrund denke ich auch, dass sich ein
Hitler/Erdogan-Vergleich verbietet.
Schliesslich wurde das deut. Volk durch Fremdmächte unterdrückt, Wovon
man bei den hier lebenden Türken gewiss nicht sprechen kann. Es ist ein
selbst gewähltes Schicksal?

Ja, damals waren bei den Deutschen Fremdmächte im Spiel. Bei den Türken sinds fremde Kulturen und fremde Gesellschaften aus dem Westen, die Druck ausüben, - gewollt oder ungewollt. Der Effekt ist aber derselbe.


Nun, das ist mein Senf dazu.

Ein guter Senf, - danke dafür!

LG - Helmut


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