Meine Tochter war auch in der Innenstadt - junge Menschen lieben es, wo viele Menschen sind ....

Olivia, Samstag, 23.07.2016, 12:06 (vor 3504 Tagen) @ Herzog Waydelich5567 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 23.07.2016, 15:30

Ich habe sie telefonisch erreichen können. Sie war mit Freunden am Odeonsplatz. Was genau los war, weiß ich nicht, denn sie ist noch nicht zu Hause. Die jungen Leute haben wohl bis in die Früh miteinander geredet und schlafen jetzt wohl bei "irgendwem" (whatsapp - das sieht man wenigstens am Handy, wie lange sie online sind - wenn sie es freischalten). Sie scheinen aber alle beisammen gewesen zu sein, denn meine Tochter sagte mir: "Wir rühren uns hier nicht vom Fleck".

Da ich mit solchen "Ereignissen" bereits vor der "Einladung" von Frau Merkel gerechnet habe und nach der Einladung erst recht alarmiert war, bemühe ich mich seit längerem, sie (und ihre Mädchenfreunde, wenn ich ihrer habhaft werde) auf solche Situationen einzustellen. D.h. mit ihnen durchzusprechen, wie sie sich verhalten sollen, FALLS sie einmal in eine solche Situation kommen sollten.

D.h. tot stellen, falls sie auf dem Boden liegen, verstecken, wegrennen, wenn es noch geht.
Das größte Problem in Deutschland ist, dass sich die Leute solch eine Brutalität nicht vorstellen können und vor lauter Schock nicht reagieren können.
Daher spreche ich mit ihr/ihnen diese Möglichkeiten (auch Attacken in der S-Bahn) immer wieder durch. Zielsetzung ist, die Schrecksekunden im Verhalten zu minimieren.
Ich informiere sie auch über solche "Vorkommnisse". Damit bin ich ihr auf die Nerven gegangen, aber das ist mir egal. Ich will, dass sie "bewusster" durch die Gegend läuft und derart sensibilisiert wird, dass sie Gefahrensituationen (wenn möglich) ausweicht.

Den jungen Leuten habe ich also auch per SMS die neuesten Informationen geschickt, denn ich saß am Computer. Ich habe ihnen auch mitgeteilt, dass das Hotel 4-Jahreszeiten und die Staatskanzlei Menschen hineinlassen, damit sie von der Straße weg sind. Auch die Aktion "offenes Haus" oder ähnlich, habe ich ihnen mitgeteilt. Hauptsache irgendwo in den Räumen.

Da junge Leute alles schnell vergessen und die Auskunft, dass es sich nicht um "Terrorismus", sondern einen "Amoklauf" handelt, sie (und auch die Touristen) beruhigen wird, gehe ich davon aus, dass heute wieder fein "gechillt" wird und ich Madame frühestens morgen Abend zu sehen bekomme.

Ein solcher Anschlag kann verheerende Wirkungen haben (außer den Toten und Verletzten). München ist im Sommer voll mit Touristen. Daher sicher auch der Einsatz von 2.300 Personen zur Bewältigung der Situation.

Max-Vorstadt, wo der junge Mann herkommt, ist keine "schlechte" Wohngegend. Er ging noch zur Schule und wird wohl aus einer relativ bürgerlichen Familie kommen. Umso wichtiger, herauszufinden, was für Hintergründe existieren.

Was mir völlig unklar ist: Wie kann ein solcher Mensch mit einer Pistole (mit der er wild um sich schießt - Reichweite) so viele Menschen tödlich verletzten? Wie groß war denn das Magazin der Pistole? War der Scharfschütze? - Das kann ich mir alles sehr schlecht vorstellen. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass der in Seelenruhe sein Magazin hat wechseln können.

Insofern ist die Sache für mich noch nicht endgültig geklärt.

Allerdings muss ich sagen, dass ich es für vernünftig halte, wenn die "Tatsachen" stückchenweise an die Öffentlichkeit gegeben werden. Es verhindert Massenpanik, die Leute können sich langsam darauf einstellen. Es beschäftigen sich nicht alle so intensiv mit den gesellschaftlichen Vorgängen, wie viele hier im Forum.
Für den Großteil der Bevölkerung kommen solche "Anschläge" aus dem "Nichts".

Es sollte auch an die Öffentlichkeit weitergegeben werden, OB der junge Mann unter Psychopharmaka stand und wenn ja, unter WELCHEN!!!

Diese Informationen vermisse ich bei all den "plötzlichen" Amokläufern.

Und natürlich: WIE kam der an die Waffe?

--
For entertainment purposes only.


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