Tropfen auf den heißen Stein. Da ändert sich nix.
"Der Essener Ratsherr und ehemalige Sozialdemokrat Guido Reil hat nun
endgültig die Brücken zur SPD abgebrochen. Seit fast zwei Wochen ist der
Bergarbeiter aus Karnap AfD-Mitglied."http://www.focus.de/politik/deutschland/ich-bin-in-der-afd-und-das-ist-gut-so-obwohl-er...
Wieder einmal ein seeehr guter Pranger vom Michael Winkler
Was wäre, wenn eine Partei mit "vernünftigen" Ansichten, beispielsweise die AfD, jene 70% erreichen würde? Da tritt etwas auf, was gerne als "normative Kraft des Faktischen" bezeichnet wird: Es geht nicht, weil jeder will, daß es nicht geht. Die internationalen Verträge binden Deutschland. NATO, EUdSSR, Euro - nichts wäre mal eben so locker aufzulesen. Ausländer raus? Geht nur mit Gewalt, und dann dürfte sich jemand daran erinnern, daß der Zweite Weltkrieg nur mit einem Waffenstillstand unterbrochen wurde, daß kein Friedensvertrag existiert. Die Bundeswehr kann uns nicht schützen.
Jenseits dieser 70%-Utopie sieht die Sache so aus: Eine evolutionäre Lösung der deutschen Probleme ist nicht möglich. Keine Regierung käme gegen den Beamtenfilz an, der gegen sie arbeiten wird. Viel zu viele Leute haben sich mit der totalen Merkel-Republik abgefunden. Nur ein Zusammenbruch würde den Lauf der Dinge ändern, und auf diesen Zusammenbruch treiben wir unaufhaltsam zu. Die Spaltpilze, seien es Egomanen, Naivlinge oder trojanische Pferde, mögen die kleinen Parteien ruinieren, doch die kleinen Parteien hätten keinerlei Chance, wirkliche Änderungen zu bewirken.
Ja, wir können uns aufregen, über Meuthereien und sonstige Spielchen. Mehr als aufregen geht jedoch nicht, das Meinungskartell aus Wahrheitsmedien und Dummschafen sorgt dafür, daß sich nichts ändert, bis zu dem Zeitpunkt, an dem es zu spät ist und sich alles ändern muß. Da hilft leider nur Geduld - und die Gewißheit, daß die Dummschafe zur Schlachtbank geführt werden.
http://www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc