Danke - und meine Folgerung aus der Grafik
Danke, Ankawor, für diesen Hinweis.
Der animierten Grafik lässt sich entnehmen, dass derzeit ca. 61% zwischen 20 und 65 Jahre alt sind. Selbst im schlimmsten Fall sinkt das bis 2030 nicht wesentlich unter diesen Wert (er war in den 70ern schon mal weniger) und in den späteren Jahren dann auf etwa 54%.
Wo ist also nun das Riesenproblem? Mal angenommen (was in der Realität natürlich so nicht stattfinden wird), alle in diesem "erwerbsfähigen Alter" zahlten im bisherigen Umfang bzw. zu bisherigen Anteilen ein, dann würden auch künftig die Renten nicht wirklisch stark sinken müssen - und es fällt ja im übrigen auch ein erheblicher Aufwand für die unter 20jährigen weg - Schulen, Kindergärten etc. kosten schließlich auch was.
Das Problem liegt also keineswegs in der Altersstruktur, sondern darin, dass künftig immer weniger in die Sozialkassen eingezahlt wird.
Wäre die steigende Produktivität in steigende Löhne (und damit in steigende Nebenkosten) umgesetzt worden, dann würden unsere Sozialkassen in Geld schwimmen.
Ganz abgesehen davon, ob das wünschenswert wäre oder ob man den Leuten nicht mehr Eigenverantwortung zumutet - ihnen dann aber auch die Möglichkeiten dafür gibt/lässt ...
Kurzum: Ich halte die ganze Diskussion um die Altersstruktur für eine Ablenkung, mit der man die Ausblutung der Sozialkassen aus ganz anderen Gründen (z.B. durch versicherungsfremde Leistungen, massive Zuwanderung von Empfängern, Herausschleichen der Gutverdienenden und vor allem immer geringere Löhne) bemäntelt.
Edit: Dreckfuhler...
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wer nur einen Hammer hat, sieht überall nur Nägel