Autismus: Epigenetische Forschungsergebnisse. Hochspannend. Und ein Tipp

Gaby, Donnerstag, 16.06.2016, 14:17 (vor 3534 Tagen) @ helmut-11539 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 16.06.2016, 14:31

Moin,

zum Autismus gibt es neue Forschungen aus dem Bereich der Epigenetik, die ich hochspannend finde.

Eben die DNA-Methylierung, die auch die Epigenetik ausmacht, ist auch Faktor beim Autismus. Siehe hier.

Es würde jetzt zu weit führen, aber es gibt ja google. Denn es gibt offenbar wirklich Substanzen, die die Fehl-Methylierung zumindest ein Stück weit aufheben, d.h. die DNA frei putzen. Dazu zählen Grüntee-Extrakt und Resveratrol. Das würde auch ihre krebsvorbeugende Wirkung erklären.

Erstaunlich genug, aber selbst bei einem klaren genetischen (also nicht epigenetischen) Defekt, wie dem Down Syndrom, hat Grüntee-Extrakt positive Wirkungen. Guck mal hier.

Auch kann man der Zelle bei der korrekten Methylierung mit Schwefel und schwefelhaltigen Aminosäuren (allen voran Methionin, aber auch Taurin und L-Carnitin) helfen.

Es gibt neue und sehr spannende Untersuchungen zu all diesen Substanzen und Autismus.

Vielleicht als Anregung.

Viele Grüße

Gaby

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci


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