Mit Einschränkung
alles zurück in die Steinzeit geht, ist nicht gerechtfertigt. Ich mag
einfach nur in die Zeit vor den Lissabon-Verträgen zurück gehen.
Maastricht war ok. Vor der EU gabs die EG. Das war ok. Kein
Brüssel-Bürokraten-Diktaturmonster. Auch damals mußte man nicht
(genausowenig wie heute an den Grenzen der Schweiz) den Kofferraum an der
Grenze aufmachen. Wir reden ja nicht von der DDR. Es gab das Schengener
Abkommen schon ab 1986. Damals war die ideale Zeit. EG plus Schengen.
Übrigens ist Großbritannien bis heute noch nicht Schengen beigetreten.
Ein Flug nach London endet immer mit der Schlange an der Einreise, anders
ist das in Mallorca oder in Barcelona oder in Rom.
Deshalb war ich auch noch nicht in England, und ob es mich da jemals hinzieht, das steht in den Sternen. Fest steht, auch nach 86 war es kompliziert, z.B. von einem EG-Staat in den anderen zu übersiedeln, - insbesonders als Firma. Damals, um die Jahrtausendwende, hatte ich noch die Nerven, sowas durchzuziehen, mich an den Grenzen demütigen zu lassen, - heute könnte ich das nicht mehr.
Ich schimpfe auch oft auf die EU, - wenn ich aber sehe, dass ich bei einer Geldüberweisung (z.B. 1.000 €) vom österr. Konto auf das deutsche knapp 70 Ct. bezahle, wobei ich für denselben Vorgang in RO für eine Überweisung nach Deutschland ca. 50 € bei der Bank hinlegen muss, - dann steigt mir der Blutdruck.
Fest steht, die meisten wissen nicht, was es bedeutet, das Rad wieder zurückzudrehen, weil sie nur selten Staatsgrenzen überschreiten. Aber, - andererseits - wenn wir nur dadurch Sicherheit vor Terroristen und solchem Kopftuchgesocks bekommen können, dann muss man halt in den sauren Apfel beissen. Man soll sich aber nichts vormachen, hinsichtlich der zu erwartenden persönlichen Einschränkungen im Reiseverkehr.
Die Zusammenhänge bzgl. Impfen und "deshalb" kann ich als rational
denkender Mensch nicht nachvollziehen. Ich glaube nicht, daß wegen nicht
geimpft sein wenig Allergien auftreten. In der DDR waren die Kinder besser
durchgeimpft als in der BRD und hatten trotzdem weniger Allergien.
Ich weiß nicht, wie es damals in dieser Hinsicht in der DDR war, und welche Ziele dahinterstanden. Könnte es denn sein, dass man sich von Seiten der DDR-Regierung genau überlegt hat, was und womit man impft, damit man eine funktionierende Volkswirtschaft mit hoher Produktion und mit wenigen Krankheitsausfällen gewährleisten kann?
Könnte es sein, dass das den BRD-Schergen mittlerweile egal ist, Hauptsache, die Pharmalobby verdient sich dabei dumm und dämlich?
Sicher übertreibe ich mit diesem Vergleich, aber ich stells extra so heraus, um die Frage besser zu beleuchten.
Andererseits sollte doch auch jeder wissen, dass ich mit regelmäßiger Sauna und danach eiskalt duschen (und das im Wechsel mehrmals hintereinander) eine bessere Grundabwehr gegen Erkältungskrankheiten erreiche als mit Grippeimpfungen. Um nur ein Beispiel aus der breiten Skala zu nennen.
DT
Gruß - Helmut