Muss ich ja doch was drauf sagen
Dänemark, Norwegen, Schweiz, Liechtenstein etc. Raus mit den Engländern
aus der EU, und dann das Monster zerschlagen. D wird zwar die
Milliardenzeche der Targetsalden zerschlagen, aber zerbricht der EURO,
endet die Knechtschaft. Brüssel zerschlagen, den Zentralismus zerschlagen,
und zurück zum Subsidiaritätsprinzip!
Auch ich bin mit diesem Monstrum in dieser Form nicht einverstanden. Aber ich sehe auch die andere Seite nach dem "Zerschlagen". An jeder Grenze nicht nur den Pass vorzeigen, sondern auch den Kofferaum aufmachen, sich auf alle möglichen Artikel kontrollieren lassen, die auf der Liste stehen, auch in Skandinavien. Kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als wir die 4 von den 5 skandinavischen Ländern in jungen Jahren erkundet haben (Island war zu weit weg). Da wir als Selbstversorger mit Zelt im Auto oder auch oft im Wohnwagen unterwegs waren, hatten wir alles dabei, auch die "geistig-flüssige Nahrung". War immer eine heikle Sache an der Grenze. Aber das schwedische "Fatöl" mit 2% Alkoholgehalt ist halt sehr gewöhnungsbedürftig.
Wenn ich dann wieder von RO nach D fahre, - wieder dasselbe Spiel. Was ich da bei fast 30 Jahren Transit erlebt habe, das reicht für ein anständiges Buch. Alle Zöllner der jeweiligen Staaten haben sich da hervorgetan, an der Grenze, jeder hat seine dicken Oberarme spielen lassen, - einer sagte mir sogar, - "wenn Sie nochmal den Mund aufmachen, bekommen Sie einen Sperrvermerk und können dann über die Ukraine nach Deutschland fahren". Abgesehen von den 4 Geldbörsen mit der verschiedenen Währung. Aber all das wird man wohl in Kauf nehmen müssen, - oder man bleibt dort, wo man ist.
Die andere Seite der Medaille: Bleiben wir bei RO. Egal, von welcher Seite man hineinfährt, hauptsächlich von BUL, aber auch sonst von wo, - immer Pass herzeigen, Kofferraum auf, etc. Insbesonders aus Richtung Südosten nach Nordwesten, also von BUL her. Dadurch kann sich keiner irgendwo verstecken, und wir haben keine Probleme mit Burkas oder Scharia. Wahrscheinlich wird man sich wieder daran gewöhnen müssen, wenn man das tägliche Leben mit Einheimischen teilen will, und die Fremden hauptsächlich als Touristen und nicht als Schmarotzer begrüssen will.
Gut zu sehen wie Du mit Deinem Pflaster auf dem Schienbein strahlst. Das
normalste der Welt. Manchmal wundert man sich... bei uns zuhause ist das
die Regel daß Wunden an den Beinen zu versorgen sind... der Fußball, die
Klettererei und Rauferei, ein aufgeschürftes Knie... Wunde saubermachen,
Bepanthen drauf und ein Pflaster. Und klar, alle 10 Jahre eine
Tetanusspritze rein, auch wenn Helmut aus Siebenbürgen was anderes denkt
Gibts überhaupt nichts dagegen zu sagen, sehe ich alles genauso. Wenn ich da was anderes drüber denke (Stichwort Tetanus), dann solltest Du das genauer lesen, wie ich das differenziert und vor allem begründet habe. Wurde mir aber auch von Bekannten, die Ärzte sind (und an mir nichts verdienen wollen), so bestätigt. Aber das waren zumeist Ältere mit weitreichender Berufserfahrung.
Lies mal das Buch "Mikrobenjäger" von Paul de Kruif, wie die
Wissenschaftler um die Jahrhundertwende gegen die ganzen Infektionen
gekämpft haben, dann würdest Du Dir gerne regelmäßig eine TDP Impfung
reinhauen lassen.
Schon das Wort "Mikroben" als Schreckgespenst fordert mich heraus. Natürlich hat es um die Jahrhundertwende Mißstände gegeben, die den Leuten das Leben gekostet hat. Aber zumeist aus Unwissenheit. Semmelweiß hat da Pionierarbeit geleistet, und viele andere auch. Und? Hat sich was geändert? Die Leute sind - in der Mehrzahl - genauso naiv wie damals, nur eben auf andere Art. Viel zu viele sterben weg, die eigentlich noch leben könnten, - wenn sie kritisch und bewusst mit sich selbst umgegangen wären, - wenn sie nicht jede Information des Mediziners und vor allem die Werbung der Pharmaindustrie für bare Münze genommen hätten. Reden wir gar nicht von der Unsitte, sich bei jedem Mist mit Antobiotika zu behandeln.
Wie ich schon ein paar Mal geschrieben habe; - ein gesundes Augenmaß für eine vernünftige Lebensmittelauswahl sowie die Verwendung dessen (manche kochen das Gemüse so tot, bis die letzten Vitamine verschwunden sind), breit gefächerte Küche, Bewegung (mäßiger Sport, Morgengymnastik), wenn möglich, auch regelmäßiges Entschlacken durch Heilfasten, und vor allem die Selbstbeobachtung in Verbindung mit Informationen von allen Seiten.
Das alles bewirkt, dass ich immer noch lebe und mit einigem über 60 ziemlich gesund bin, was auch so bleiben soll. Neben meinen üblichen Methoden und Angewohnheiten (würde zu langwierig sein, darauf einzugehen, - evtl. direkt aufs Mail, wens interessiert), trinke ich u.a. auch regelmäßig morgens die frische Milch vom Bauern, nicht abgekocht, - obwohl man da auch mit Mikroben rechnen müsse.
Grippeimpfungen sind mir fremd (vielleicht bin ich deshalb auch kaum erkältet), genauso haben all meine Kinder nur das an Impfungen bekommen, wo ich von der Notwendigkeit und dem Sinnvollen überzeugt war. Das beschränkte sich auf ca. 20 % des üblichen Angebotes. Deshalb sind meine Kinder alle gesund, haben keine Allergien, kriegen auch keine Probleme, wenn sie von Bienen oder sonstigen Viechern gestochen werden, usw. Allerdings habe ich so manche Dinge, die der Kinderarzt mit Cortison behandeln wollte, mit meinen Heilkräutern weggekriegt.
Noch einen schönen Tag, auch wenn wir in manchem verschiedener Meinung sind.
Alles Gute, gute Reise!DT
