Bisher konnte SpON noch nicht das Forum unter den Kommentaren weglassen, da das (mT)
Geschmiere dieser Typen wie Lobo, Berg und Co jede Menge Kommentare und Widerspruch hervorruft, und die Klicks werden dringend gebraucht.
Aber der eklige "erklär-mir-was-ich-darf-und-was-nicht" Artikel von Andreas Borcholte heute über "darf ich schwarz-rot-gold während der EM raushängen", weil ja auch die AfD Deutschlandfahnen benutzt, benutzt Sätze wie "Er kann ebenso gut mit wehendem Deutschlandbanner in der Hand noch am selben Abend national berauscht ein Asylbewerberheim anzünden.". Was für eine Diffamierung! Dazu gibts natürlich keine Kommentarmöglichkeit.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/patriotismus-waehrend-der-fussball-em-schwarz...
"Einerseits dient der gemeinschaftliche Fußballjubel als gesellschaftlicher Kitt gegen soziale Zerfallserscheinungen, wie sie sich angesichts der größer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich zurzeit zeigen. Aufs Deutschsein kann man sich im Zweifel immer einigen, wenn alles andere drumherum wegzubrechen droht."
Das könnte die INSM geschrieben haben. EM und WM und Fußball generell als Opium fürs Volk. Brot und Spiele. Das gibt er ganz offen hier zu, der Herr Welterklärer.
Zum Schluß sein Vorschlag: "Was also tun? ... Warum also nicht, zu unserer hoffentlich terrorfreien WG-Party, zu Europa und zum Miteinander Farbe bekennen - leuchtend blau mit goldenen Sternen? Das wäre allein schon modisch ein großer Fortschritt. Und Europameister wären wir dann irgendwie auch schon."
So ein gekauftes Besatzergeschreibsel.
Da hat SpON dann doch lieber die Kommentarspalte weggelassen, denn der Shitstorm, der sich über Borcholte ergossen hätte, hätte nicht ins belehrende Zeigefingerkonzept dieser Propagandamäuler gepaßt.
![]()
Andreas Borcholte
Hamburger, Jahrgang 1970. Schrieb während seines Soziologie-Studiums als freier Journalist für diverse Zeitungen und Magazine (u.a. Prinz, Gala, Musikexpress) und wurde 1997 Musikredakteur bei der Hamburger Morgenpost, danach bei der deutschen Ausgabe des Rolling Stone. Seit Mai 2000 ist er als Kulturredakteur bei SPIEGEL ONLINE, seit Juni 2001 Ressortleiter Kultur, seit Februar 2012 Autor.