Straßen von Lehe
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Zieht man durch die Straßen von Lehe, hat man nicht mehr das Gefühl, in
Deutschland zu weilen. Lehe ist völlig verdreckt und ein unsicherer Platz,
weil dort auch die Kriminalität sehr hoch ist. Ich schäme mich langsam
für diese Stadt!
Für die Insider-Infos aus Bremerhaven meinen herzlichen Dank! Gestern Nachmittag bei schönstem blauen Himmel ging meine Radtour dann durch den Stadtteil Lehe. Den Geschäften sieht man an, dass die Menschen aus ihrer Armut das Beste zu machen versuchen, wenigstens etwas Geld. In den Seitenstraßen ging es dann an vielen Menschen mit "südländischem Teint" vorbei, die es sich auf Sesseln, Stühlen oder auf dem Boden hockend am Gehsteig bequem gemacht hatten. Unangenehm, störend, gefährlich für meine Radreifen fielen mir - wie überall in vergleichbaren Gegenden - die Glasscherben mir auf.
Es mag an der Sonne, dem Samstag, meine Laune gelegen haben, dass mir die Verelendung in Städten wie Dortmund, Aachen oder Köln, die einst mir Heimat gaben, nicht so aufgefallen ist in Lehe. Wer da allerdings aufgewachsen ist, muss und wird das anders empfinden.
Wenn mich das Treiben in einer Stadt wirklich erschreckt hat, war das Gelsenkirchen - die Fußgängerzone nach Feierabend:
http://n0by.blogspot.de/2016/05/rhein-ruhr-ruinen-sozial-verelendender.html
Der "Topkapi-Palace" in bester, zentraler Stadtlage in Gelsenkirchen präsentiert das "Neue Deutschland", wie es sich die Sachsen nie haben vorstellen können noch wollen.
Gruß
n0by
... immer noch an der "Doppelschleuse"