Das macht mich nachdenklich....

NST ⌂, Südthailand, Freitag, 29.04.2016, 05:22 (vor 3577 Tagen) @ Leserzuschrift3752 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.04.2016, 05:27

Auf den Personalausweisen der Tschechichen Republik wird der Familienname
durchgängig groß geschreiben.
Der Vorname wird jedoch bis auf den Anfangsbuchstaben durchgängig KLEIN
geschrieben.

Hallo,
ein interessantes Detail, jetzt bekommt das Argument der besseren Maschinenlesbarkeit den ersten begründeten Zweifel, denn wenn der Nachname z.B Maier oder Müller wäre, dürfte dem Vornamen eine gewisse Bedeutung innewohnen.

Was mir hier auffällt, ist folgenden Tatbestand:
Dieses Forum hat eine recht hohe Leserzahl und der Bildungsstand dieser Leser dürfte eher in Richhtung ordentlich tendieren. Aber alle Antworten sind mögliche Interpretationen, die können stimmen, könnten aber auch falsch sein.

Bisher haben die verlinkten Quellen insbesondere die auf das Rechtssystem der USA verweisen aus meiner Sicht, die höhere Glaubwürdigkeit. Sollte ich das falsch sehen, bitte ich darum, mich zu widerlegen. Es geht mir nicht darum welche Meinung irgend jemand zu diesem Thema hat, sondern wie ist die Rechtslage tatsächlich.

Jetzt noch dazu, warum mich das so interessiert. Ich lebe ja in Asien (Thailand) und ich durfte dort folgende Erfahrungen sammeln. Hier gibt es kein Gutmenschentum, aber es gibt Gesetze ebenso wie im Westen auch. Oft sind sie von England/USA oder auch aus Deutschland übernommen oder denen sehr ähnlich. Diese Gesetze sind die geschriebenen Paragrafen, gleichzeitig gibt es aber auch noch ungeschriebene Gesetze. Diese ungeschriebenen Gesetze werden aber aus meiner Sicht mit der selben Gewichtung angewendet.

Ein Bsp.: Jeder der hier als Ausländer lebt wäre er ein Phantast, wenn er glaubt den selben Status wie ein Thai zu haben. Aber wie wird jetzt bei einem Ausländer der ungeschriebene Status erteilt? Kommt er als Repräsentant einer westlichen Firma ins Land, zählt der Status dieser Firma. Kommt er als Privatmann in das Land und ist mit einer Thai verheiratet, zählt der Status der Frau und/oder der leiblichen Kinder. Da ich zum 2.ten Mal verheiratet bin, weiss ich das ganz genau, denn ich habe es selbst erlebt (der unterschiedliche Status der Frauen). Hier muss ja ein Ausländer sich alle 90 Tage auf der Immigration Behörde kurz melden und registrien lassen. Wenn nicht viel Betrieb ist und ich alleine bin, fragt der Officer immer wie geht es denn der Frau?

Im Ausland kann man solche Dinge beobachten, wenn man genau aufpasst. Bisher dachte ich immer, in D wären alle Menschen gleich, vor dem Gesetz. Inzwischen habe ich da enorme Zweifel - und ich glaube gerade bei den Ausweisgesetzen, Personal und Reisepass ist das möglicherweise explizit erkennbar.

Sollten diese Behauptungen, die oben in den Links zu finden sind, den Tatsachen entsprechen, kann man eigenlich alles andere was diese Staatengebilde ausmacht in der Pfeife rauchen. Es wäre ein einzige Theater und die Personalausweise/Reisepässe lediglich Eintrittskarten für diese Theaterhäuser.

Der Westen, die USA und die EU sind sogenante echte Demokratien. Alles andere sind mehr oder weniger Scheindemokratien. Die Frage stellt sich aber langsam, in welcher Staatsform hat der dort geborene Bürger mehr Rechte/Status - langsam muss ich mein gelerntes Wissen in Frage stellen, denn es deckt sich nicht mehr mit den gemachten Erfahrungen.

Wo ich mich derzeit befinde, kenne ich meinen ungefähren Status - bleibt noch die Frage kennt ihr euren Status in der EU/D oder interessiert euch das gar nicht?
Gruss

--
Buntschland bald platt?
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