Wer töten kann, ist oben!?

nvf33, Montag, 25.04.2016, 15:41 (vor 3579 Tagen) @ Mephistopheles1791 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 25.04.2016, 16:36

Solcher "Hühnerhofdarwinismus", wie Du ihn da vermeintlich nüchtern beschreibst, führt gerade dazu, dass die zu Recht von Minderwertigkeitskomplexen Geplagten zur Waffe greifen, statt sich von helleren Geistern belehren zu lassen.
Was soll dieser Dein Ratschlag also, M.? Verstehst Du wirklich, was Du da behauptest?
Dem Ratschlag höherer Geister zum Beispiel, dass es eben nicht zwingend ist, dem Fremdling den Schädel einzuschlagen, sondern man u.a. Handel treiben kann, haben wir wirtschaftlich nicht eben wenig zu verdanken...

Wo ich Dir recht geben mag: Man kann von einer Knospe nicht im Winter fordern zu erblühen. Das heißt: Den ganz Dummen braucht man keinen Frieden zu predigen, solange sie noch in der nächtlichen Schwüle ihrer Drüsenfunktionen herumirren. Aber kein Frühling und keine Reife ohne heroische Frühblüher, nicht wahr <img src=" />? Also, wacht auf, öffnet die Augen, es ist Zeit für echtes Neuland!

Das zentrale Problem dieser unserer Menschenwelt ist der Umgang mit berechtigen Hierarchien. Unser Ziel ist deren Aufrechterhaltung und Verteidigung gegen Niederes, wobei aber gleichzeitig die Entwicklung ALLER Hierarchiestufen möglich bleiben muss. Ohne Vertrauen kommt man da nicht weit - und: ohne Vertrauen sinkt dann herab, und wird dümmer und roher.

Der wirkliche Feind der irdischen Entwicklung sind diejenigen Elemente, die ihre natürliche Stellung durch bewusstseinsmindernde Maßnahmen verweigern - die also Erkenntnismöglichkeit durch blinde Tat und Betäubung ersetzen, also etwa Imperialisten, Kommunisten, Technokraten etc.
Für die verwirrten Eiferer des Leibhaftigen ist Bewusstseinsverlust natürlich eine köstliche Lust - allein die Ewigkeit wird man so nicht finden. Blinder und brutaler geht es hinab für sie, bis auf den Tag an dem alle außer ihnen selbst erkennen, wo das Problem liegt. Diese Elemente sollen bekommen, was sie fordern: Gewalt. Sie sollen sich spüren können wie sie sind und sein wollen.

Alle anderen aber - und die wären auch ohne ihre überwältigende Mehrheit die Wesentlicheren - sollten sich sehr klar machen, wes Geistes das vermeintliche "Recht" des Stärkeren ist.
Selbst wenn die Roh- und Blödheit siegen würde und könnte, würde sie nicht viel davon mitbekommen: Sie hätte in diesem Moment alles verloren, was sie zur Wahrnehmung bräuchte. Ein sinnloser Kampf also. Wer nach absoluter Macht strebt, hat nicht verstanden, dass Macht in letzter Konsequenz nur die "Fähigkeit" bedeutet, zu handeln ohne zu bemerken, wie man handelt.

Grüße
nvf33


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