Nochmals was zu Stressneigung/Depression: Kann man das epigenetische Gedächtnis oder die Überprodukton von AVP regulieren?

Ikonoklast, Montag, 25.04.2016, 08:23 (vor 3580 Tagen)4647 Views

Hallo Zusammen,

zuerst muss ich mich bei @helmut-1 bedanken, wegen seinem Posting habe ich nochmals den Zusammenhang von Genen und Traumata/Depressionen gesucht.

Vor einiger Zeit ging eine Studie um die Welt, dass Holocaust-Überlebende das erlebte Trauma via Gene an ihre Kinder weitergeben (konnten).
Bei der Max-Planck-Gesellschaft bin ich dann auf einen interessanten Artikel zur Epigenetik und der Neigung zu Stressanfälligkeit, Depressionen und Burnout gestoßen.

Kurzgesagt werden Methylgruppen an die DNA wie Signalflaggen angebracht, dadurch reagieren diese Personen ihr Leben lang empfindlicher und mit einer heftigeren Gegenreaktion auf Stress. Das Übel fängt wohl mit einer überhöhten Vasopressinproduktion im Hirn an, diese bewirkt eine erhöhte Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin. Gott sei Dank ist nichts in Stein gemeißelt. Gibt es Wege auf die Methylgruppen oder die Vasopressinkonzentration (AVP) einzuwirken?

--
Grüße

---

... and girls of course!

[image]


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.