@Elli, grundsätzliche Frage zur Anwendung von Elliott beim Goldkurs.

siggi, Dienstag, 19.04.2016, 04:46 (vor 3586 Tagen) @ -ELLI-4126 Views
bearbeitet von siggi, Dienstag, 19.04.2016, 16:41

Hallo Elli,

vielen Dank für die regelmäßigen Updates zum Gold (und andere) und Glückwunsch zu den guten Treffern in letzter Zeit. <img src=" />

Ich habe da mal eine grundsätzliche Frage zu deinem Langfristchart von Gold.

Wie ja allgemein bekannt ist, wurde der Goldpreis im 19. Jahrhundert und bis weit in das 20. Jahrhundert von den USA und Großbritannien durch Kopplung an die heimische Währung fest fixiert.

Andere Länder in Europa zogen später nach.

Man kann also mit Fug und Recht behaupten, der Goldpreis wurde jahrzehntelang manipuliert. <img src=" />

Das allerdings nur am Rande und als Überleitung zu meiner eigentlichen Frage. Ich hatte dich mal gefragt, bei unserer Diskussion über die aktuelle Goldpreismanipulation (ja oder nein), ob Elliott zu Lebzeiten auch den Kurs des Goldpreises auf die von ihm entdeckten Regelmäßigkeiten, also Wellen untersucht hat. Du hattest damals sinngemäß geantwortet, natürlich nicht, denn ein manipulierter Kurs ohne das entsprechende Marktgeschehen wäre dafür ja denkbar ungeeignet, da es ja keine Wellen auszuwerten gibt.

Nun sehe ich aber in deinem Langfristchart von Gold, dass du dort sehr wohl die Zeit, als noch eine Goldpreisbindung existierte, vor dem Ende von Bretton Woods, in deine Zählung einfließen lässt.

Hast du da keine Bedenken? Wo sollen denn die übergeordneten Wellenebenen, in deinem Chart die lila (1) und lila (2) herkommen, wenn weiter unten gar keine Wellen vorhanden sind?

Was spräche denn dagegen, die Zählung erst nach der Goldpreisbindung, mit dem Ende von Bretton Woods, also 1971 beginnen zu lassen? Dann wäre da, wo deine rote 3 ist, die lila (1). Die rote 4 wäre die lila (2) und seit 2000/2001 wären wir in der lila (3), deren erste Unterwelle, eine rote 1, 2011 zu Ende gegangen ist und seitdem als rote 2 korrigiert wird?

LG

siggi


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