Trusts sind in U.K. seit über 80 Jahren üblich und gehören zum Standard jeder Vorsorge

Apostroph, Down Town (Switzerland), Freitag, 08.04.2016, 09:03 (vor 3597 Tagen) @ nereus3652 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 08.04.2016, 09:06

insbesondere eigene Immobilien (kleines Häuschen) werden in einen Trust eingebracht, um so die Vererbung zu vereinfachen. Period.

Jeder englische Hausbesitzer bringt in der Regel sein Haus in einen Trust ein, welcher ausnahmslos in der Steuererklärung Eingang findet.

Erst viel viel später (ab 1960-1965 zirka) wurde das Gebilde Trust zu einem weltumspannenden Vehikel für Steuerhinterziehung und Geldwäscherei. Findige Anwälte im offshore - Geschäft spezialisiert, nutzten in den letzten Jahren immer häufiger Trusts als 'sicheren Hafen' für steuerneutrales (Schwarz) Geld.

Dabei haben Banken in allen Ländern der Welt , diese Dienstleistungen vermittelt, indem im Outsourcing*) tätige Anwaltskanzleien oder Treuhand-Firmen*)mit der Etablierung solche Fazilitäten betrauten. Dieses Verschleierungs-Business war und ist äusserst lukrativ für alle involvierten Parteien:
Banken, Anwälte, Treuhänder und selbst Revisionsgesellschaften, letztere oft mit Beratungs-Mandat involviert.

Die Panama-Paper sind zwar umfangreich, die Mega-Korruptions-Maschinerie in Delaware, Florida und Nevada übersteigen diese um das X-fache!

Ausmisten ist erst am Anfang. Warten wir ab bis Whistle-Blower aus den US-amerikanischen Sümpfen ihre Bits und Bites preis geben.....

Der Fall Cameron ist einfach nur lächerlich und soll Sand in die Augen der England-Feinde streuen.

*) meistens 100 % im Besitze der involvierten Grossbank.


"bald mehr Paper, nur etwas later!"


Apo'

--
"Wir können nicht alle Helden sein, weil ja irgendeiner am Bordstein stehen und klatschen muss, wenn sie vorüber schreiten."

W. Adair


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