Mit Putin in Panama
Hallo Seven Samurai,
man darf dabei nicht vergessen, dass für die beteiligten Blätter und Sender auch viel Quote dranhängt. Der Aufschlagpunkt am Sonntagabend war schlau ausgesucht, alle mussten nachplappern, was geschickt wurde, keiner konnte prüfen, einordnen oder sonstwas.
Die frappierende Einstimmigkeit, die Putin einmal mehr zum Oberbösen erklärte, war genauso gewollt, aber nicht nur aus Gründen der großen Weltpolitik, sondern auch, weil Nachrichten, die bisher Behauptetes bestätigen, immer besser für den Weitertransport geeignet sind als welche, die zuvor Gemeldetes als Blödsinn enttarnen. Das mag ja dann niemand drucken, dass jemand anderes ihn dumm dastehen lässt.
Es war also sicher kein Zufall, dass die Wahl bei der Suche nach einem "Gesicht" für den Skandal auf einen fiel, der regelmäßig als eine Art Teufel rumgereicht wird. man verdirbt es sich mit niemandem, hat noch genug zum Nachlegen, generiert die gewünschte Aufmerksamkeit...
Und tut eigentlich keinem weh, weil es sowieso nur gegen den Klassenfeind geht.
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