Ergänzung

Dieter, Sonntag, 27.03.2016, 16:59 (vor 3607 Tagen) @ Dieter2518 Views
bearbeitet von Dieter, Sonntag, 27.03.2016, 17:12

Hallo, nochmal in die Runde,

besten Dank für die Antworten, auf die ich mit einer Ergänzung und Klarstellung meiner Gedanken eingehen möchte:

1. Der Samariter übt keine Nächstenliebe im Gleichnis Jesu aus, sondern Hilfe aus sich heraus und wird damit aus Sicht des Hilfesuchenden zum "Nächsten". Der "Nächste" ist jemand, der einem aus der Not heraushilft, dem gebürt die gebotene "Liebe, wie sich selbst".

2. Das Gebot der Nächstenliebe entspringt dem Gebot, den HERRN, also Gott, zu lieben. Das bedeutet, Liebe ist hier wie Dankbarkeit definiert, dem HERRn gegenüber, ihm zu dienen.

Daraus resultiert eindeutig: Nächstenliebe ist nur ein anderes Wort für Dankbarkeit zeigen und betrifft den, dem geholfen wurde. Der Helfer ist durch das gute Gefühl seiner Tat schon beschenkt genug, insofern kann er Hilfe ohne die Erwartung einer Gegenleistung erbringen. Aber mit dem Lehrsatz der Nächstenliebe wird der Geholfene aufgefordert, Dankbarkeit zu zeigen.

Nur so funktioniert eine Gesellschaft.

Gruß Dieter


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