Der Crash trifft alle

mh-ing, Dienstag, 22.03.2016, 11:22 (vor 3614 Tagen) @ SevenSamurai2641 Views

Die Frage nach den Superreichen ist m.E. falsch. Diese werden in Relation zu den Normalen immer Superreich sein. Wo wir viel verlieren, verlieren sie auch viel, aber sind dann in der Lage mit dem, was noch da ist, noch reicher zu werden.
Der Crash ist m.E. auch nicht das Ziel. Es gäbe die Möglichkeit in konzertierter Aktion diese Nullen zu bereinigen und damit in die reale Welt wieder zurück zu kommen. Doch da zu fehlt seitens vieler das Einverständnis/die Einsicht dazu, daher nehme ich an, dass der Crash kommen wird.

Das Problem unserer Krise heute ist viel schlimmer als 1929:
- die westliche Welt ist überaltert
- die individuellen Versorgungsmöglichkeiten sind stark begrenzt (wer hat noch einen Garten und kann sich mit dem nötigsten noch etwas selbst versorgen)
- die westliche Welt ist in der Bevölkerungszahl gegenüber anderen Gruppen geringer (China, Indien, Fernost usw.). Die Gewichte haben sich deutlich verschoben.
- Die Versorgungsketten sind weltweit verwoben, so dass ein Bruch eines Glieds alles zum Stillstand bringen wird. Daher ist das Ziel des Krisenmanagements, eben das zu vermeiden. Falls das mißlingt, wird es sehr ernst.

Ich bin aber nicht in der Lage, wirklich zu ahnen, was kommen wird. Ich mache mir Szenarien, welche denkbar und möglich erscheinen, bereite mich darauf vor. Mehr kann ich auch nicht tun. Falls sich nichts tut, habe ich zu mindest nichts erlitten, falls etwas passiert, bin ich möglichst vorbereitet. Falls es nicht half, kann ich mir zumindest den eigenen Vorhaltungen dies entgegnen.


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