fehlende Punkte im Programm

Weiner, Mittwoch, 16.03.2016, 14:12 (vor 3670 Tagen) @ Emperor6643 Views

Hallo ebenso,

das Gesundheitssystem wird z.B. komplett ausgeblendet (wir haben jedes Jahr allein zigtausend Tote/Kranke durch Krankenhauskeime ...); lese auch nichts von einem Verbot von Aspartam etc. und von den vielen anderen Gräueln bei Gesundheit, Krankheit und Vorsorge, die tief in das Schicksal der Menschen eingreifen können (Leukämie Kinder in Umgebung AKW und Hochspannungsleitungen etc. etc.).

Der Aufenthalt alliierter Truppen soll nur "neu verhandelt" werden. Ich lese kein Versprechen, den Truppenaufenthaltsvertrag zu kündigen mit Abzug der Amerikaner binnen 2 Jahren (wofür es eine völkerrechtliche Grundlage gäbe).

Der Euro soll abgeschafft werden (nach Volksabstimmung). Das ist kein konstruktiver Vorschlag. Über das Geldsystem soll lediglich "nachgedacht" werden. Wie schön! Wir empfehlen der AfD geflissentliche Lektüre des GELBEN ...

Auch wenn das Programm in eine andere Richtung weist, so bietet es doch nicht mehr als die sattsam bekannten Absichtserklärungen und schönen Worte, die man in anderen Partieprogrammen findet.

In meiner Erwartung müsste eine neue politische Bewegung aktuell konkrete Gesetzentwürfe - nicht nur Parteiprogrammentwürfe - vorlegen. Zumindest auf einer mit dem allgemeinen Programm gekoppelten AfD-Webseite. Und zumindest rechtzeitig vor der BT-Wahl. Und zumindest zu den zentralen Programmpunkten. Beispielsweise gibt es komplett ausgearbeitete Entwürfe für Volksabstimmungen von anderen Gruppen (Verein Direkte Demokratie). Wichtig wäre etwa auch ein Entwurf für ein neues Wahlgesetz. Und bei solchen Projekten hockt dann der Hase im Pfeffer - nicht in so einem unverbindlichen Parteiprogramm. Der Teufel steckt immer im Detail!

Die Vorsitzende der AfD-Bundesprogrammkommission soll eine Alice Weidel sein:

http://alice-weidel.de/

Eine Märtyrerin für ihre politische Haltung (wurde von einem pöhsen Lügenpressejournalisten ins Gesicht geschlagen). Und sie hat beste Kontakte in die internationale Finanzwelt. Sie "leitet den Bundesfachausschuß Euro und Währung. Im Anschluss an ihr Studium [mit Begabtenstipendium] war sie in Frankfurt zunächst bei einer Investmentbank tätig. Nach beruflichen Stationen in Europa und fünf Jahren in der Volksrepublik China arbeitete sie im Vorstandsbüro eines weltweiten Vermögensverwalters."

Hoffentlich waren das nicht Goldmann&Sachs sowie Blackrock!? Bei so einer "Vorbildung" hätte ich mir ein paar konkrete Gedanken mehr zu Geldpolitik, Währung und Banken erwartet.

Nichts Neues unter der Sonne,

findet, mit freundlichen Grüßen und mit Dank für den LINK,
Weiner


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