Wieviel Menschen ziehen finanzielle Leistungen des Staates ab, ohne etwas für das Gemeinwohl zu tun? - Jeder + Niemand
Hallo Rainer,
vielen Dank für die Links. Ich bin noch gar nicht dazu gekommen, mich richtig einzulesen.
Das ergibt sicher interessante Diskussionen.
In Folge einer (ziemlich bösen) Scheidung bin ich 1998 im Internet aktiv
geworden. Die sogenannte Väterszene ist durchsetzt von
Pseudo-Alpha-Männchen. Da wird viel gebellt, aber richtig arbeiten will
keiner. Folgendes Forum betreibe ich seit 10 Jahren.
https://www.wgvdl.com/forum3/index.phpUm mich aus den ideologischen Kämpfen herauszuhalten habe ich ein Lexikon
gegründet. Ideologisch „pro Mann“ eingestellt, aber möglichst
faktenbasiert. (Freiheit als Einheitspackung gibt es nicht)
http://de.wikimannia.org/Hauptseite
vorläufig möchte ich nur zu einem Punkt Stellung nehmen:
Wieviel Menschen ziehen finanzielle Leistungen des Staates ab, ohne etwas
für das Gemeinwohl zu tun?
Jeder + Niemand.
Vermutlich unterliegst auch du dem Irrtum, als Unternehmer oder Selbständiger wäre der Staat dein Gegner.
Nichts könnte falscher sein.
In Wirklichkeit bist du unbezahlter Angestellter und Erfüllungsgehilfe des Staates und hast auch dieselbe Funktion, welche früher die Zöllner (in der Bibel) oder (im vorrevolutionären Frankreich) die Steuerpächter hatten.
Du nimmst im Namen und Auftrag des Staates das gesetzliche Zahlungsmittel im Empfang und führst es an den Staat ab.
Bei der Revolution in Frankreich und in der Bibel richtete sich der Zorn auch eher gegen die bösen Steuerpächter und die bösen Zöllner als gegen den "guten" König oder gegen den "guten" Kaiser.
Die Reichen, also die Unternehmer können sich also auf etwas gefasst machen, wenn dem "guten" Staat etwas passiert und die Beamten die Sozialkohle nicht mehr ausbezahlen.
Und weil du unbezahlter Angestellter des Staates bist, darfst du einen Teil der Geldmitel,welche du für den Staat einnimmst, für dich behalten.
Die ganzen Streitereien gehen nur um die Verteilung des Staatsgeldes, der Unternehmer oder Selbständige möchte seinen Anteil natürlich erhöhen und der Staat auch.
Jeder Unternehmer arbeitet mit Gesetzlichem Zahlungsmittel, also staatsgeld.
Niemand tut etwas für das Gemeinwohl, sondern immer nur für sich selber. Nur der staat tut etwas fürs Gemeinwohl, weil Gemeinwohl ist per Definitionem das, was dem Staate zugute kommt.
Die einzige Möglichkeit da rauszukommen besteht in konsequenter Subsistenz.
Gruß Mephistopheles
--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc