Wo geht eigentlich die Reise nun wirklich hin?

Geminus, Hessen, Dienstag, 23.02.2016, 12:08 (vor 3641 Tagen)5030 Views

Hallo miteinander,
helft mir mal - das hier ist doch ein Wirtschaftsforum.
Ich verstehe immer weniger, welche Entwicklung unser Geld- und Wirtschaftssystem in den nächsten Monaten bis Jahren nehmen wird. Ich bin wohl so verwirrt, weil alles so fü-ü-ü-ürchterlich ist. Weiß ich ja, das das so ist - aber was tun wir nun damit?
Habt Ihr begründete Annahmen, was da vermutlich kommt?
Ich schwanke zwischen dem Szenario des Bären ("mit Knarre, Dosenbrot und Klopapier im Wald verschanzen") und "alles geht weiter langsam und kaum merklich den Bach runter und die Superreichen werden immer reicher auf Kosten der Mittelschicht".
Aber vielleicht sehe ich das zu düster? Die Einwanderer bringen vielleicht einen gigantischen Wachstumsschub bei Zeltverleihern, Dolmetschern, Supermärkten, Baufirmen, "halal"-Produzenten und anderen Branchen, der uns wirtschaftlich zu einer Insel der Glückseligen macht? Also hier in die Stadt (Erstaufnahme...) fließt jedenfalls derzeit merklich viel Geld, aus welchen Töpfen auch immer. Bestimmt fehlt's dann woanders.

Konkret:
Welche Anlageklassen werden ihren Wert leidlich halten können, welche nicht?
Welche Investitionen werden mittel- bis längerfristig (sagen wir so 5 bis 20 Jahre) noch ein positives return-of-investment haben? Börse? Gold? Euros? Kronen oder Franken? Kalaschnikovs? Dosenbrot? Direkte Firmenbeteiligungen?

Ich wäre für begründete Einschätzungen dankbar. Und vielleicht, ganz vielleicht, hilft das ja auch anderen zu Einsichten und Handlungshilfen?
Und ja - ich weiß, dass niemand von uns eine zuverlässige Kristallkugel hat und die ganze Chose extrem schwierig ist, weil so vieles mit so vielem anderem wechselwirkt. Deswegen bin ich ja so verwirrt. Falls es nicht das Alter ist...

Liebe Grüße aus der mittelhessischen Weltstadt,
Geminus

--
---
wer nur einen Hammer hat, sieht überall nur Nägel


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.