Neben der unbedingten Degeneration der industriellen Lohnarbeit wird die Sozial- und Gesundheitsindustrie
die mit Abstand wichtigsten Kompensationsbereiche in der entwickelten Welt darstellen.
Die Entwicklungen im Bereich KI machen vor allem "mittelprächtige" Intelligenzarbeit des gehobenen Mittelstandes leichter bis überflüßig, da über Regelsysteme und Sensorik gut abbildbar. IBM wird sich hier besonders hervortun (Watson), ich gedenke hier investiv dieses Jahr LONG zu gehen.
Einsatzgebiete sind vor allem Medizin, unbestechliche Juristik und selbst Teile des mittleren Ingenieurwesens.
Die Automation 4.0 (Tip: The Second Machine Age, Brynjolfsson, McAfee) ist in Ingenieurskreisen selbst umstritten, da engeschränkte Freiheitsgrade, höhere Organisationseinheiten und Fehlerfortpflanzungen verheerend sein können.
Es ist eben nicht nur technische Lösung, wie Deutsche Post und EON aktuell anhand von Softwareproblemem hoher Art beweisen.
Gesellschaftlich hat die Automation 4.0 in den Industrieländern nach meiner Prognose kaum noch Auswirkungen, da fähige Facharbeiter ohnehin austerben & die größtenteils linke Jugend bei geneauem Hinsehen nur noch auf das BGE, leichte Jobs ohne technischen Hintergrund und eben Sozialkohle schaut. Automation 4.0 ist also auch die Möglichkeit der Kompensation & Substitution fehlenden technischen Nachwuchses.
Das Verteilungsproblem stellt sich eher nicht, da Unternehmenssteuern in der EU z.B. mit China etc. wettebwerbsfähig sein müssen. Für Billiglohnländer könnte die Automation 4.0 Probleme mit sich bringen.
Viele Grüße,
CenTao