Noch ein Geschaffter - DA sieht sie am Ende und die TS: Merkels Flüchtlingspolitik - Starrsinn oder humanitäres Mantra?

azur, Mittwoch, 17.02.2016, 04:27 (vor 3646 Tagen) @ Langmut2454 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.02.2016, 04:40

Hallo Langmut (schöner Nick, Langmut ist wahrlich noch das Beste in solcher Situation),

danke sehr für den Tipp. Axel Hacke will es auch geschafft haben...

DA gestern in einem seiner Antworten in der Leserdiskussion (und er meint schon känger, dass die Merkel nicht mehr allzu lange durchhalten könne):

16. Februar 2016 um 22:00 Uhr
Merkel hat in der Fraktion heute das Scheitern eingestanden, eigentlich kann sie jetzt nur noch zurücjtreten, wenn sie Anstand hätte."

Vermutlich kommen nun alle langsam auf den Trichter, dass das nicht nur ein schräge, sondern vor allem eine sehr aufwendige, sehr teure und auch gefährliche Nummer ist. Die Kommunalen müssen langsam in der Acht springen, um die Staatsgäste Merkels unterzubringen. Und dann kommen noch mehr, weil sie hörte, dass die Ministerpräsidentin Europas allen alles verspricht.

Obwohl: Sie soll wohl auch schon zurück gerudert sein (vermutlich weiß sie genau, dass sie weder den Oberindianern in der Türkei, den VS oder der Griechen trauen kann - keiner wird ihr helfen: http://www.stuttgarter-zeitung.de/gallery.luff-mohr-die-karikatur-des-tages-param~7~6~0... ), wie man dieser Zusammenfassung des Patzers der Unbegabten:

Merkels Flüchtlingspolitik
Starrsinn oder humanitäres Mantra?

http://www.tagesschau.de/ausland/merkels-fluechtlingspolitik-101.html entnehmen darf.

Was für ein Irrsinn andere, also das Volk, den Unionspartner und vor allem die europäischen Nachbarn so zu überfahren und dann noch Unterstützung zu verlangen. Dabei hat sie auch noch ihre Partei nachhaltig fertig gemacht (weil die ausdauernd mitgemacht und nicht verhindert haben). Gut nur, dass sich gleich noch andere entlarvt haben.

Man beachte auch vor allem, wie in dem Artikel über sie gesprochen wird. Mal sehen wie viele Wochen weiter und die gegenwärtigen Abgeordneten werden einen Abgang über das konstruktive Misstrauensvotum erbetteln, um nicht bei Neuwahlen ihrer lukrativen Pfürnde verlustigt zu gehen...

Letztlich hört man auch hier ein letztes Angebot, das nun öfter kommen wird

"Aber auch, weil sie noch die Chance hat, etwas zu erreichen: "Das Ergebnis ihrer Flüchtlingspolitik bemisst sich daran, ob sie die Zahl der Menschen, die kommen, reduzieren kann. Wenn nicht, dann muss sie selbst eingestehen, dass sie gescheitert ist. Und dann geht die Debatte in der Union los, ob Merkel über 2017 hinaus Kanzlerin sein kann", meint Fried."

Der kann doch keiner mehr trauen! Selbst wenn nun die Österreicher zusammen mit den anderen Betroffenen der "Balkan-Route" dicht machen, und die Zahlen fallen sollten. Es sind Massen da, die eben erst aufwendig für die Arbeitsmarkt zurecht gemacht werden müssten, wenn das überhaupt gelänge:

"20 Prozent der Flüchtlinge seien Analphabeten, 80 bis 90 Prozent müssten erst qualifiziert werden, damit sie eine Ausbildung machen könnten. "Da müssen wir doch überlegen, wie überwinden wir die ganzen Hürden." Zuwanderer müssten auf den Arbeitsmarkt hingeführt werden. Wenn sie dort seien, "dann gelten die Regeln, wie für alle", sagte der CSU-Chef."
http://www.tagesschau.de/inland/integration-115.html

Aber alle bekommen Heim, Herd und Taschengeld. Das wird nicht eben einfach und nicht billig, und ändert an der Not der Welt leider entsetzlich wenig. Das werden auch noch die No-Borders merken, obwohl: Die wollen das ja nicht.

Noch vor einem Monat wären diese TS-Redakteure vermutlich standrechtlich erschossen worden. Und nun kommt das und so etwas von dort:

"...zu weit weg ist das von einer politischen Lösung, die Merkel für praktikabel hält. Ihr "unfreundlichstes" Gesicht hörte sich bei einem Wahlkampfauftritt vor ein paar Wochen so an, direkt an Flüchtlinge gerichtet: "Wir erwarten, dass - wenn wieder Frieden in Syrien ist, wenn der IS im Irak besiegt ist -, dass Ihr auch wieder mit dem Wissen, das Ihr jetzt bei uns bekommen habt, in Eure Heimat zurückgeht."

Aber das ist ferne Zukunftsmusik...

Hier stehe ich, heißt das im Klartext. George Clooney und die KZ-Überlebende Ruth Klüger haben sich dafür verneigt vor der Kanzlerin. Deutschland und Europa sind da deutlich skeptischer."

Die hat sich hoffentlich bald selbst geschafft. Und diejenigen, die andere in Bausch und Bogen jede Gegenmeinung diffamierten. Als ob sich davon die praktischen Probleme auflösten, und zwar am Besten alle auf der Welt zugleich...

Es wird immerhin manchen Moment geben, wo einen das Grinsen überkommt.

Viele freundliche Grüße

azur


PS: Das ist Pfeiffen im Wald und anbiedern beim nächsten, dem nach dem Munde geredet wird:

"Dass sie bisher nicht viel vorweisen kann und das Vertrauen der Bevölkerung sinkt, kann die Kanzlerin allwöchentlich in den Umfragen ablesen. Da ist sie abgestürzt. Ihre Kanzlerschaft ist aber noch nicht gefährdet, meint Fried von der SZ. Er sieht Merkel auch über die Landtagswahlen im März hinaus relativ fest im Sattel - mangels echter Alternativen in der Union. Aber auch, weil sie noch die Chance hat, etwas zu erreichen: "

[[euklid]]

Eben Prantlhausener Zeitung, wie DA gern dazu sagt. Aber die Betonung liegt auf noch nicht - und in der Union dürften schon längst alle Vorbereitung zur Halse laufen.

--
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