Deutscher Handball - Alles Nazis, da ohne Migranten?!

Meierding, Dienstag, 16.02.2016, 21:46 (vor 3646 Tagen)3687 Views

"geklaut" von Ramin Peymani / ef-Magazin - gekürzt, geht rechtlich wohl noch.

Alles hier: http://peymani.de/sehnsucht-nach-migranten-eilenbergers-angst-vor-dem-nazi-team/

... Linker Populismus garantiert stets den Applaus der Journalisten. So verwundert es nicht, dass Wolfram Eilenberger, Chefredakteur eines allerdings nur Insidern bekannten philosophischen Magazins, gerne einmal von der um sich selbst kreisenden Szene gefeiert wird. Nun hat ihm die „Zeit“ eine Plattform für seine kruden Ableitungen gegeben. Deren Kernbotschaft besteht darin, den Fans der deutschen Handballnationalmannschaft zu unterstellen, sie unterstützten das Team vor allem deshalb, weil es ausschließlich aus reinrassigen Deutschen bestehe. Dass der Bundestrainer Ausländer ist, lässt Eilenberger nicht gelten, bediene dieser als Isländer doch lediglich die deutsche Sehnsucht nach dem Nordisch-Arischen. Der abenteuerliche Gastbeitrag gipfelt in der Feststellung, das Fehlen jeglicher Nationalspieler mit Migrationshintergrund sei der Beweis für die Rückständigkeit des deutschen Handballs. Das ist eine interessante Theorie, war man bisher doch davon ausgegangen, dass im Spitzensport Misserfolge das untrügliche Zeichen für Rückständigkeit seien. Es gehört schon viel ideologische Verblendung dazu, der derzeit besten Mannschaft Europas Migranten als Selbstzweck aufschwatzen zu wollen und die vielen Millionen Handballfans zu verkappten Nazis zu erklären, weil es in Deutschland offenbar keine Spieler mit ausländischen Wurzeln gibt, die aktuell gut genug für das Europameister-Team sind.

... „Wenn Fußball Merkel ist, ist Handball Petry“, resümiert Eilenberger.

Wir sollten sofort den Nowitzki ausbürgen, so lang, kann nur ein Nazi sein. Die irgendwie ungepflegte Frisur ist nur Tarnung.


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