Die Falken in Washington

Kaladhor, Münsterland, Samstag, 06.02.2016, 20:51 (vor 3654 Tagen) @ Wolffi2858 Views

haben nur einen Denkfehler in ihrer Strategie: Sie handeln, als wären ICBM, strategische U-Boote und Interkontinentalbomber noch nicht erfunden worden. Wenn diese werten Herrschaften glauben, dass der Kelch auch dieses Mal wieder an ihnen vorüber gehen wird, dann täuschen die sich ganz gewaltig.

Wenn es tatsächlich zum großen Knall kommt, wird das Ziel der Russen in Europa einzig sein, schnellstens die amerikanischen Basen zu erreichen und zu erobern bzw. zu neutralisieren, einfach weil das die Orte mit der größten Gefährdung sein dürften. Die sonstigen Streitkräfte Europas sind mit Verlaub einfach nur als ein Witz zu bezeichnen, nur noch ein Schatten ihrer selbst von vor 25 Jahren. Die osteuropäischen Armeen haben zum größten Teil noch russisches Material, und die waren sicherlich ganz froh, dass der Russe bis vor kurzem noch als Freund galt, konnte man so doch die notwendige Neu-Ausrüstung erstmal auf die lange Bank schieben und sich dringlicheren Problemen zu wenden. Tja und die Bundeswehr ist mittlerweile nur noch als Kolonialarmee zu bezeichnen, die kaum noch über schwere Waffensysteme verfügt. Von der "Stahlwand" bestehend aus 2500 Leopard und nochmal so vielen Marder ist jedenfalls so gut wie nichts mehr übrig geblieben, nachdem jahrelang immer weiter am Etat gekürzt wurde, nachdem eine "Strukturreform" nach der anderen immer mehr Einheiten "überflüssig" werden ließ. Die Etatkürzungen betreffen im übrigen nicht nur die Bundeswehr, sämtliche Sicherheitsorgane in Deutschland haben in den letzten 25 Jahren ganz erheblich Federn lassen müssen.

Der Russe weiß aber auch ganz genau, wo der eigentliche Drahtzieher sitzt, und er wird sich um diesen kümmern.

Gruß,
Kaladhor

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Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!


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