Ich sehe es nicht als Panikmache,

Kaladhor, Münsterland, Samstag, 06.02.2016, 12:40 (vor 3655 Tagen) @ SMK5757 Views

sondern eher als reine Verzweiflung. Statt sich um bessere Beziehungen zu Russland zu bemühen, lassen unsere Politclowns keine Gelegenheit ungenutzt verstreichen, diese weiterhin zu verschlechtern. Daraus erwächst dann das Problem, dass man eine immer dünnere Datenlage hat und darauf irgendwie reagieren muss, die Forderung nach einer massiven Aufrüstung ist die Folge.

Klar ist auch, dass die NATO durch ihr Vorgehen in der Vergangenheit Russland optimale "Freikarten" ausgestellt hat: Einfach einen Einmarsch als Schutz irgendeiner Minderheit deklarieren und schon kann keiner mehr was dagegen sagen. Ok, Russland hat sich das angesehen (Jugoslawien, Kosovo usw.) und daraus gelernt. Die Krim und auch die Ost-Ukraine sind dann die Folge gewesen.

Speziell beim Thema Ukraine hat der Westen dann auch noch den Fehler begangen, da Leute aus dem faschistischen Umfeld in die Putschregierung herinkommen zu lassen .... und das bei den historischen Belastungen durch den Faschismus in Osteuropa und speziell Russland. Statt sich dann aber an einen gemeinsamen Tisch zu setzen und nach einer für alle Parteien sinnvollen Lösung zu suchen - und meiner Meinung nach wäre eine Teilung der Ukraine hier am Sinnvollsten gewesen - werden Sanktionen gegen Russland ausgesprochen und der faschistische Mob durfte in der Ukraine Krieg spielen. Was allein dadurch an "Porzellan zerschlagen" wurde, ist kaum absehbar.

Das eigentliche Problem zwischen dem Westen und Russland sehe ich in dem Fakt, dass nur noch übereinander aber nicht mehr miteinander gesprochen wird. Und das entwickelt sich langsam zu einer hochexplosiven Situation.

Gruß,
Kaladhor

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Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!


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