Ungarn und Polen (edit)

Rybezahl, Dienstag, 19.01.2016, 23:00 (vor 3672 Tagen) @ pigbonds1415 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 19.01.2016, 23:25

Zu Orbans Verteidigung: ihm sitzt die Jobbik im Nacken. Dass Flüchtlinge
eine
massive Herausforderung für einen Staat und vor allem die betroffenen
Gemeinden,
darüber müssen wir nicht streiten.

Das ist absolut klar, dass die Außengrenzen-Länder die größten Probleme damit haben. Nur hat ja Ungarn (und nicht etwa Polen) Österreich und Deutschland um Hilfe gebeten, weshalb ich jetzt das Verhalten des Orban nicht ganz nachvollziehen kann. Vielleicht läuft da noch etwas im Hintergrund ab?
Wobei der öffentlichkeitswirksame Auftritt der Merkel sicherlich nicht dazu geführt hat, dass mehr Menschen dort bleiben, wo sie sind - vielleicht ist es das, was Orban so verärgert?

Hast aber schon recht, er muss natürlich auf seine Wähler schauen, klar.

Ein Auseinanderbrechen der EU und des Euro würde dann keine
innereuropäische
Flüchtlingskrise mit sich bringen, geschweige denn, von all den anderen
Verwürfnissen,
die das mit sich brächte?

Ich denke doch. Normal ist, dass man nicht in schlechtere Verhältnisse flieht, wenn es auf absehbare Zeit keine Hoffnung auf Rückkehr gibt.

Die kriegführenden Parteien scheinen mir merkwürdig still zu sein.
Mal wieder so ein Weltenwandler wäre wirklich schön... wie verrückt muss es eigentlich noch werden?

--
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