Wasser ist mit Sicherheit nicht das Problem. Nicht hierzulande.
Wer hat einen Brunnen?
Ich. In meinem Schrebergarten. So viel ich weiß, hat jede Schrebergartenanlage so einen.
Wer weiss, wie gut die Qualität diese Wassers ist?
Stellt euch bitte eine Stadt mit 200.000 Einwohnern vor, in der die
Wasserversorgung für 14 Tage komplett ausfällt.
Ich wohne in einem Dorf in Tagesmarschentfernung (mit dem Rad 1,5 Std.) zu eben so einer Stadt. Hier hat vor 370 Jahren die letzte Schlacht des 30jährigen Krieges stattgefunden, wobei die Angreiferarmee auf dem Weg zu dieser Stadt es nicht schaffte, die Flüsschen zu überqueren.
Auf dem Weg in diese Stadt muss man über mind. ein halbes Dutzend Wasserläufe drüber, Seen gibt es auch.
Und vor jedem Haus stehen ein paar Paletten mt Holz zum Trocknen, das ist also auch nicht das Problem.
Wasser ist also da, Holz zum Abkochen auch, Töpfe hat jeder Haushalt, wo liegt also das Problem?
Genau das ist es:
Der Zusammenbruch der öffentlichen Verwaltung. Das ist das gesamte Problem.
Ein Deutscher kann nämlich nichts unternehmen zu seiner Lebensrettung und seiner Familie, bevor er nicht einen Bescheid der zuständigen Behörde in den Händen hält, dass auch alles legal ist.
Da braucht es keinen Hunger, den erleben viele schon nicht mehr.
Gruß Mephistopheles
PS: Nur in Japan soll es noch schlimmer sein.
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc