Von 43% (03.08.2015) auf 33% (18.01.2016) ist die CDU/CSU abgesunken bei der Umfrage

Leserzuschrift, Dienstag, 19.01.2016, 14:02 (vor 3671 Tagen) @ Phoenix54247 Views

Hallo, @Phoenix5,

wenn man auf den Namen des jeweiligen Instituts klickt, erhält man die früheren Ergebnisse der "Sonntagsfrage" der jeweiligen Institute. Zu beachten sind, neben der unterschiedlichen Erhebungsmodalitäten(*), die unterschiedlichen Befragungszeiträume.

Die INSA-Ergebnisse beruhen auf der aktuellsten Erhebung (Umfrage in der Zeit vom 15.01 bis 18.01.2016) gegenüber den anderen Instituten. Es lohnt sich, diese Datenreihe in einem Diagramm abzubilden.

[image]

Wenn man bedenkt, dass Anfang August 2015 der Umfragewert für die CDU/CSU bei 43% lag (Emnid und INSA), dann ist das Ergebnis von 33%, das bei der Befragung in der Zeit vom 15. bis 18.01.2016 von INSA ermittelt wurde, doch schon ein Alarmsignal für die Partei. Grafisch aufgetragen, sieht das dann doch wie ein Absturz für die CDU/CSU aus, während die SPD in einem stabilen Abwärtskanal gefangen bleibt.

Am 03.08.2015, an dem Tag, an dem 43% für die CDU/CSU von INSA veröffentlicht wurde, lag bei den Umfragen die AfD bei 3%.

Am 18.01.2016 veröffentlicht INSA 33% für die CDU/CSU (nach 35% am 11.01.2016 und von 34% am 09.11.2015 und einem "Zwischenerholungshoch" mit 36% am 04.01.2016) und 12,5% für die AfD.

Am 04.01.2016, dem Tag des veröffentlichten "Zwischenhochs" für CDU/CSU wurden die Ergebnisse der Befragung im Zeitraum 30.12.2015 bis 04.01.2015 veröffentlicht. Silvester war gerade ohne bekanntgegebene Vorkommnisse vorbei.

Interessant ist, dass die Emnid-Umfrage bei 38% liegt, allerdings aus der Befragung im Zeitraum vom 07. bis 13.01.2016 (Allensbach gibt als aktuellstes Ergebnis die Zahlen der Befragung vom 28.11. bis 10.12.2015 an).

Ob der Trend, der bei der Datenreihe von INSA zu sehen ist, in den Ergebnissen der nächsten Umfrage von Allensbach, Emnid und u. a. auch erkennbar wird, warte ich mit Spannung ab.

Gruß,
Uwe

[1] aus der Tabellenunterschrift der Sonntagsfrage Bundestagwahl:

Die Allensbach-Daten beruhen auf einer persönlich-mündlichen Befragung von zufällig ausgewählten Personen, bei INSA auf einer Online-Befragung von gezielt ausgewählten Mitgliedern einer Personengruppe (Befragten-Pool). Die übrigen Institute lassen zufällig ausgewählte
Personen telefonisch befragen.


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