Demo-Sold erhöhen, die Demokratie stärken: 45 €/ h

Weiner, Montag, 18.01.2016, 14:24 (vor 3672 Tagen)4637 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.01.2016, 16:14

Guten Morgen!

Unter dieser Überschrift haben Jusos aus Sachsen-Anhalt auf dem Bundeskongress der Jungsozialistinnen in Bremen im November 2015 einen Antrag gestellt, den Sold für die Teilnahme an Demonstrationen auf 45 Euro pro Stunde zu erhöhen sowie permanent Busse bereitzuhalten.

Aus dem Text (Seite 91) geht hervor, dass es eine "Gewerkschaft antifaschistischer Berufsdemonstranten" gibt, ferner eine "Antifa Catering GmbH", ein "Antifaministerium", eine "Antifa Geldausgabe" in Halle/Saale sowie eine "Antifa Reisen GmbH". Es geht weiter hervor, dass derart Organisation von Demonstrationen offenbar eine alte Tradition hat, die auf eine Empfehlung des Alliierten Kontrollrates (2343. Sitzung) zurückgeht. Es scheint sogar einen Demonstrations-Verteranen-Fonds zu geben.

Die übrigen Anträge zeigen das erwartete Bild vom linken Flügel der SPD: breites "Refugees Welcome" auf Kosten des Staates. Zudem kommt aus Berlin der Vorschlag einer deutschen Staatsangehörigkeit für alle, die in D geboren werden (S.185). Aus Sachsen-Anhalt kommt ferner der Vorschlag des aktiven und passiven Wahlrechts für mindestens 16jährige Nicht-EU-Bürger nach sechsmonatigem Aufenthalt (S.228).

Gestern hat CrisisMaven sich gefragt, warum so wenige zu Demos gehen und so viele sich nur echauffieren. Ich war schon geneigt auf die (Untugend) der ACEDIA zu verweisen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Acedia

Hier nun sieht man, wie Andere ihre Demonstranten zusammen bekommen - und es ist das alles legal. Es gab ja weit schlimmere Beispiele im letzten Jahr (wo Demonstranten sogar direkt aus Mitteln der Exekutive bezahlt wurden). Aber es ist klar, dass es Änderungen der Situation (außer wenn die Not am größten und es dann fast schon zu spät ist) nur geben wird, wenn man seinem Herzen einen Stoß gibt.

Oder aber man organisiert sich in Form einer Partei bzw. eines Vereins, denn dann kann man die staatliche Parteiförderung beantragen, aus der heraus die obigen Aktivitäten ja finanziert werden. Bitte die anderen nicht beschimpfen. Sie schöpfen einfach intelligent und nachhaltig die Möglichkeiten aus, die es real gibt (und sie haben sich, während sie an der Macht waren, auf gesetzlichem Weg diese realen Möglichkeiten selbst erschaffen).

Hier ist der LINK,

http://jusos.de/sites/default/files/antragsbuch_2015.pdf

Vielleicht möchte jemand sich den Text sichern. Wenn das Thema hier schon behandelt worden wäre, dann meinen Beitrag bitte löschen.

MfG, Weiner


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