Flüchtlingsproblem? Lösung: Intelligenz. (sorry, langer und knochentrockener Text)

zip, Sonntag, 17.01.2016, 22:25 (vor 3674 Tagen)6198 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 17.01.2016, 22:32

Prolog: Die Menschen kommen zu uns, weil es Bilder sind, die sie dazu „einladen“, hierhin zu kommen. Es sind überwiegend Menschen, denen eine Kompetenz fehlt, dem geschriebenen Wort eine differenzierte Aussage zu entnehmen. Deren Entscheidung läuft stattdessen über die visuelle Schiene.

Problem: Die Vorgänge zur „Einbürgerung“ (Antragstellung, Verwaltung, Entscheidungsebenen usw.) laufen hier über komplexe und textbasierende Systeme ab, die noch nicht einmal länderübergereifend (geschweige denn staatsübergreifend) zueinander kohährent sind. Neben der technischen Problematik sehen wir ein Problem mit der Kapazität auf Entscheiderebene. Die Bearbeitung dauert einfach zu lange.

Idee: Davon ausgehend, dass die Prüfung über die Rechtmäßigkeit eines Asylantrags von der (nicht mehr vorhandenen) Kapazität des Bearbeiterstabes abhängt, sollte insgesamt hinterfragt werden, wie man die Situation verbessern kann. Und zwar unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

1. Identifikation und Herkunft des Antragsstellers
2. Seine Einreise aus der „Fluchtregion“ über Drittstaaten
3. Bildungsstand und berufliche Qualifikation
4. Familiäre Situation in seinem Herkunftsland

Umsetzung (generell): Umkehr des Verwaltungsaufwandes durch aktive Mitwirkung des Antragsstellers. Vereinfacht gesagt: Der Antragsteller übernimmt 95% der Arbeit, die bisher dem Bearbeiter des entsprechenden Antrags oblag.

Umsetzung (technisch): Für alle vorgenannten Punkte hat der Antragsteller Zugang als Einzelperson („Wahlkabine“) zu einer Webseite, für die er nach Angabe seiner Handynummer (nur ein einziges Mal) frei geschaltet wird. Dort ist ein Testszenario installiert, was seine eindeutige Herkunft zu belegen hilft. (Sprachtest, Fingerabdruckscanner, etc.)
Parallel dazu kann über die IMEI seines Handys sein Reiseweg zurück verfolgt werden.
Angaben zur Qualifikation lassen sich ebenfalls verifizieren.
Familienmitglieder können benannt werden und sind für einen eventuellen Nachzug der Familie ein für alle Mal bindend und nicht nachverhandelbar. Unschlüssige oder fehlerhafte Angaben (ohne Referenz auf gültige Dokumente) sind ungültig.

Für Menschen ohne Handy und ohne sprachliche Qualifikation gibt es eine „barrierefreie“ Seite mit Symbolen (Bilder kann der Kulturkreis ja erkennen) und mit entsprechender personeller Begleitung in der „Wahlkabine“. Diese Menschen dürften rund 5% aller Ankommenden ausmachen.

Bis zur „Entscheidung“ über die Rechtmäßigkeit des Antrags erhalten die Antragssteller im Tausch gegen ihr mitgebrachtes Handy einen Ersatz („Transit-Handy“), in dem nur jene Nummern frei geschaltet sind, die einen eindeutigen Bezug zur Herkunft und zur Familienzugehörigkeit erkennen lassen. Bestimmte Möglichkeiten zum Versand von Nachrichten oder Bildern sind deaktiviert.

Konsequenter Einsatz von IMSI-Catchern in und um die „Flüchtlingsheime“ herum.

Präambel: Der aktuelle Zustand ist den technischen Möglichkeiten zu verdanken. Dies ist die Ursache, die von einer Regierung, die sich im „Neuland“ der IT-Welt wähnt, ausgeblendet wird. Es ist nicht zielführend, sich auf „Ursachen“ zu konzentrieren, deren Problemlösung Jahre, wenn nicht gar Jahrzente erfordert.

Die „Ursache“ der aktuellen Krise lässt sich durch eine intelligente Beschneidung der kommunikativen Möglichkeiten begrenzen. Wer daran kein Interesse hat, ist Mitverursacher der Krise.

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