Er wird ein völlig falscher Schluss gezogen

Ashitaka, Freitag, 15.01.2016, 17:21 (vor 3675 Tagen) @ Loki3223 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 15.01.2016, 17:41

bei dem ersten Video habe ich ja dazu geschrieben, dass es eine Fälschung
ist.

Warum verlinkst du es dann? Du schreibst: " es ist sehr lustig, weil es so nahe an der Wahrheit liegt." Was an diesem ausschließlich einseitig darstellenden und übertreibenden Schund ist denn wahr?!

Das zweite scheint aber echt zu sein und wenn es da um ganz etwas anderes
geht, warum zeigt die Sprecherin bei Minute
1:21 das
Buch von Thilo Sarrazin?

Es geht nicht wie du behauptes darum, dass die Japaner Mitleid zeigen.

Es sind Wörter wie "maßlos" oder "Konfrontation", die hier negativ wirkend dazwischen geschoben werden. Man muss ganz genau aufpassen, da hier aus einer völlig anderen Perspektive berichtete wird (kein Entsetzen, sondern die Frage, weshalb es zu keiner Versöhnung kommt, ein Appell an die Versöhnung).

Als Herr Sakai von der Einwanderung berichtet, erklärt er es als Selbstverständlichkeit, dass die Einwanderer ihre Familien später zu sich holen wollen. Die Moderatoren bestätigen dies in einem Tonfall, der hierzulande mit einem herzlich gemeinten "ja natürlich!" vergleichbar wäre. Zustimmung, kein Entsetzen darüber! Sie wären mittlerweile ein wichtiger Bestandteil des deutschen Arbeitsmarktes, würden Steuern bezahlen und sich hier eine Zukunft vorstellen. Dann werden die verständlichen Ängste der Deutschen vorgetragen, auf die urbanen Veränderungen eingegangen. Als Gegenposition dann die Wünsche der Zuwanderer, dass die über Generationen hier befindlichen und am Aufbau des Landes beteiligten Ausländer mehr Wertschätzung verlangen.

Man muss verstehen, dass Japaner fehlende Wertschätzung bzw. fehlender Respekt oftmals als Problemursache erkennen, nicht als eine Folgeerscheinung. Und darüber berichten sie in diesem Fall von beiden Seiten.

Vor diesem Hintergrund wird nach der Ursache der fehlenden Akzepanz gefragt, die Forderung der Deutschen nach mehr Anpassung, aber auch das verständliche Festhalten der Muslime an ihrem Glauben (wieder Zustimmung der Reporter). Dann erklärt er (er fragt nicht), dass diese Menschen Europas eine gemeinsame Akzeptanz durch eine zusammenwachsende Kultur entwickeln müssen. Das wäre vor dem Hintergrund der zunehmenden Zuwanderung die Aufgabe für viele europäische Länder.

Es ist kein Mitleid aufgrund einer "angeblich" festgestellten Islamisierung, wie du behauptest. Es ist eine völlig neutrale und die Sorgen beider Seiten ernst nehmende Berichterstattung, ausgehend davon, dass Sarrazins Buch eine starke und spaltende Diskussion zu dem Thema auslöste.

Wie es gelingen soll, die gegenseitige Wertschätzung konkret zu erfahren, darüber schweigt der Reporter. Man muss nur ins Gelbe Forum blicken, um den Antrieb der Spaltung ausfindig zu machen. ANGST!

Und das Logo des Sender´s bleibt die ganze Zeit gleich, also ist das
Video nicht zusammengestückelt worden und da sprechen auch Deutsche und
Engländer und Türken über das Thema und das verstehe ich doch, was die
da sagen?

Es wirkt aber so, als seien die Japaner entsetzt über die Zuwanderung. Sie sind aber entsetzt darüber, dass sich die Seiten trotz des engen Raums isolieren. Immer wieder ein Staunen in der Betonung, als er darauf eingeht.

Warum also ist dieser Bericht Deiner Meinung nach nicht echt und wenn es
nicht um die Islamisierung von Europa geht, um was geht es angeblich sonst?

Der deutsche Zuschauer bekommt den Eindruck, dass da in einer japanischen Sendung Entsetzen über die Veränderungen durch Zuwanderung aufkommt, dass die Japaner den Deustchen verstehen. Das ist falsch. Sie haben kein "Mitleid" mit uns Deutschen, sondern stellen fest, dass beide Seiten durch gegenseitige Wertschätzung zueinanderfinden müssen.

Und die fängt damit an, dass wir keine ANGST vor Muslimen haben, sie nicht über einen Kamm scheren und aufgrund unserer medial ins Wohnzimmer gelieferten Angstpornos als Feinde erachten.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
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