Nein

Robert, Donnerstag, 07.01.2016, 17:54 (vor 3683 Tagen) @ Amos1928 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 07.01.2016, 18:45

Ich habe leider keine Ahnung was "Zurückhaltung von Liquidität" sein
soll?

Entweder ein oder mehrere Sektoren verfügen über Liquidität oder eben
nicht.
Wenn ich in eine Assetklasse investiere, bin ich danach entsprechend
weniger liquide, da ich in der Exter-Pyramide eine Stufe nach oben
gewandert bin.

Wenn das viele aus meinem Sektor machen, macht sich das in den Zeitreihen
bemerkbar.

Möchtest Du also über das auf - und absteigen der unterschiedlichen
Sektoren in der Exter Pyramide sprechen?

VG
amos

Hallo

Zurückhaltung von (monetärer) Liquidität wurde doch im Kontext beschrieben. Es geht dabei um Zahlungsmittelbestände = Schuldentilgungssmittel. Die Verteilung der Liquidität nach Anlageklassen bzw. Fungibilität ist dabei sekundär. Es geht um die Zeit, wie lange Zahlungsmittelbestände uninvestiert „gehortet" werden.

Um Schulden zu tilgen bedarf es nun mal Zahlungsströme (oder komplette Ausbuchung bei Insolvenz).

Und richtig:

Entweder ein oder mehrere Sektoren verfügen über Liquidität oder eben
nicht.

Das ist ja der Knackpunkt.

Die Schuldner müssen rechtzeitig zum Termin liquide werden, um ihre Schulden zu tilgen

Die Frage war doch, ob man eine Aufschuldung (= Verschiebung des Erfüllungstermins in die Zukunft) verhindern kann, indem man die Liquidität (ZM) schneller in Konsum/Sachwerte umverteilt (wie im Beitrag beschrieben), damit diese schneller zu den Schuldnern kommen.
Das ist doch die These die behauptet wurde und in welcher ich nochmal nachbohren will.

Die Frage ist, wurde wegen zu langer Zurückhaltung von Liquidität (= Horten auf Sichtkonten = Nichtinvestition) die Aufschuldung beschleunigt?

Investition kann hier Sachwerte, Konsum oder verbriefte Forderungen sein.


Gruß


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.