Müsste besser heißen: Warum steigen die Schulden in allen Sektoren schneller als die Zurückhaltung von Liquidität

Robert, Mittwoch, 06.01.2016, 15:31 (vor 3684 Tagen) @ Amos2408 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 06.01.2016, 15:50

Hallo Robert,

M3 ist doch eine geldtechnische Definition. Ich denke nicht, dass wir das
mit der Sparquote vergleichen können, vielmehr mit dem D-Mark
Kaufkraftverlust Index:

1980=236
2015=486

Vermögen der einen und Verbindlichkeiten der anderen in der VoWi Bilanz
sind nach meinem Wissen immer gleich.

Viele Grüße
amos

Hallo

Ich sprach ja von sämtlichen Geldvermögen /Schulden nicht nur vom Ansteigen von M3 (Liquidität). Die Sparquote beinhaltet selbstverständlich auch (verzinstes) M3. Halten auf Girokonten zähle ich hingegen eigentlich nicht zur Sparquote sondern nur Liquidität, welche von Banken/Nichtbanken für Investitionen genutzt werden kann. Aber eigentlich zählen alle Bankguthaben zur Sparquote, das ist richtig.

Ob Vermögen und Verbindlichkeiten immer gleich sind, spielt hier keine Rolle.
In einem endogenen Bankensystem (mit effizientem Interbankenmarkt) kann die Geldmenge bzw. Kreditexpansion zusätzlich auch gesteigert werden ohne (un-)verzinste Bankeinlagen z.B. durch Interbankenverbindlichkeiten, Clearing, Fristentransformation, erweiterte Refinanzierungsbasis bei der ZB durch Staatsanleihen.

Müsste besser heißen: Warum steigen die Schulden in allen Sektoren schneller als die Zurückhaltung von Liquidität

Gruß


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