Im entferntesten relevante Wahlfälschung kann man praktisch ausschliessen

Wayne Schlegel, Sonntag, 03.01.2016, 20:55 (vor 3686 Tagen) @ StillerLeser5004 Views

Auf Wahllokal-Ebene ist es grundsätzlich einwandfrei. Ausnahmen (keine
Zuschauer da, Wahlteam ist sich einig) sind Ausnahmen.

Einigkeit des Wahlvorstandes ("Wahlteam") zu einer Falschauszählung ist praktisch auszuschliessen:
- warum sollten sich einzelne Menschen strafbar und erpressbar machen wegen einem banalen Stimmbezirk mit vielleicht 500 - 2.000 Stimmen
- die Stimmzettel werden geordnet und versiegelt und können (und werden gelegentlich) nachgezählt, also müssten auch Stimmzettel gefälscht werden, was zusätzlich wegen Urkundenfälschung strafbar wäre
- ein Stimmbezirksergebnis, das aus dem historischen Rahmen fällt, wird
garantiert nachgezählt
- wenn Kleinparteien Sorge haben, dass mal die ein oder andere unklare Stimme, über deren Gültigkeit und Zuordnung der Wahlvorstand Beschluss fassen muss (was selbstverständlich zu protokollieren ist, abweichende Meinungen sind ebenfalls zu protokollieren), als ungültig gezählt wird, sollen diese ganz einfach Beobachter/Sympathisanten in die Wahllokale zur Auszählung schicken oder gleich Freiwillige als Wahlhelfer für das Wahllokalgeschäft stellen. Die Verwaltungsmitarbeiter würden sich darüber sehr freuen, weil die dann vielleicht mal zuhause bleiben können.

Aber was ist mit den Briefwahlscheinen? Das sind viele, und niemand kann
prüfen, ob seine Stimme korrekt gezählt wurde.

Auszählung läuft im Prinzip genau wie im Wahllokal: Zur Stichzeit wird die Briefwahlurne auf den Tisch gekippt, die Umschläge werden auf Unversertheit geprüft, geöffnet und kollektiv ausgezählt

Und werden Nichtwähler vielleicht zu Briefwählern "umgedeutet"? Da
könnte man die Nichtwähler um 1 Million reduzieren und diese Stimmen nach
Wunsch verteilen.

Das wäre massenhafte Urkundenfälschung (Wahlscheine sind Urkunden), weil sowohl diese Wahlscheine nebst Unterschriften als auch die Stimmzettel gedruckt und gefälscht werden müssten. Schließlich müssen diese auch kollektiv ausgezählt und alles protokolliert werden. Wer Zweifel hat, ist eingeladen, sich als freiwilliger Wahlhelfer in einen Briefwahlvorstand zu melden.

Falls auf oberster Ebene Wahlfälschungsabsicht gegeben wäre, die
Möglichkeiten dazu hätten sie.

Nein, um statisch relevant was verändern zu können, müssten einige tausend Menschen bis runter in tausende Wahllokalmannschaften eingeweiht werden. Unmöglich das so zu organisieren, dass es nicht auffliegt.


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